Reichstädter raus, von den Berg rein
„Klar bin ich enttäuscht“. Dirk Reichstädter ist von seinen Aufgaben bei der ASG entbunden.

Nach knapp sieben Jahren hat Fußball-A-Ligist Ahlener SG die Zusammenarbeit mit seinem Trainer aufgekündigt. Zuletzt ein 0:5 gegen Roland II, ein 0:7 gegen Oelde, Platz zwölf mit nur drei Siegen in elf Spielen – Zeit für die Reißleine. „Wir kamen überein, dass es für alle das Beste ist, wenn er sein Amt aufgibt“, verrät Abteilungsleiter Joachim Jaunich. Nachfolger wird Co-Trainer Jürgen von den Berg, der – wie vor neun Jahren – also mal wieder Feuerwehrmann bei der Ahlener SG spielen wird.

 „Klar bin ich enttäuscht“, gibt Reichstädter zu, der auch die Personalnot der letzten Spiele ins Feld führt. „Aber keine Ausreden, verantwortlich bin ich.“ Jaunich relativiert mit Blick auf die gemeinsam zusammengestellte Mannschaft: „Verantwortlich sind wir alle ...“

 Der ASG-Fußballchef gibt zu, dass der Trainer in der Krise leichter austauschbarer sei als eine Mannschaft. Aber: „Die Jungs sind nicht fit. Überspitzt gesagt: einigen würd’ ich ja noch weglaufen.“ Und angesichts des weit entfernten Zieles „Unter den ersten Zehn“ warnt Jaunich: „Irgendwann rutschen wir wohlmöglich noch auf den Abstiegsplatz. Aber ob das alles was bringt? Abwarten.“

Was Nachfolger Jürgen von den Berg dazu sagt, lesen Sie in der Glocke am Freitag

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