Reiter glänzen vor Geisterkulisse
Bild: Hartwig
Gespenstisch wirkten die leeren Gänge der Dortmunder Westfalen-Halle bereits vor dem Abbruch.
Bild: Hartwig

Allen voran war es Jan Andre Schulze Niehues (Freckenhorst) aus Reihen des RFV Warendorf, der bis zum Ende der renommierten Veranstaltung am Sonntagmorgen einige gute Platzierungen erzielte.

Beispielsweise belegte er mit seinem elfjährigen Oldenburger Wallach Fitch im Hauptspringen am Freitag, das zugleich Qualifikation zum ausgefallenen Großen Preis am Sonntagnachmittag war, einen ausgezeichneten sechsten Platz. Mit seinem zweiten Pferd, dem erst achtjährigen westfälischen Schimmel-Hengst Coolinsky ML hieß es für ihn am Samstag in einem internationalen Springen gar Platz zwei.

Einen Sieg sicherte sich am Samstag unterdessen Marlene Becker (Sendenhorst), die zweitälteste Tochter von Bundestrainer Springen Otto Becker, mit Cardoso in einem weiteren internationalen Springen.

In der Dressur hielt Bianca Nowag (Ostbevern) die Fahne der Warendorfer Teilnehmer hoch. Im Grand Prix am Freitagabend erzielte sie in einem international gut besetzten Feld mit ihrem elfjährigen Hannoveraner Sir Hohenstein einen beachtlichen siebten Platz. Eine mögliche Platzierung im Grand Prix Special am Sonntagvormittag entfiel, da unmittelbar vor Prüfungsbeginn das Turnier auf Anordnung der Stadt Dortmund abgebrochen wurde.

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