René Lindners Debüt macht Hoffnung
Prima Einsatz: René Lindner kniete sich in Essen mächtig rein und zeigte, dass er eine echte Alternative für die RWA-Hintermannschaft sein kann.

 „Die ersten fünf Minuten war ich total überhitzt“, gestand der Innenverteidiger. Aber wer mag es ihm verdenken? Sein letztes Pflichtspiel bestritt das Eigengewächs beim Aufstiegsspiel am 14. Juni in Neuenkirchen.

Was darauf folgte, waren Probleme im Fußgelenk, der lange Kampf zurück in den Kader, Einsätze in der Kreisliga-Mannschaft und das erste Mal Platznehmen auf der Bank. Und nun das: Mehr als 11 000 Zuschauer in Essen – und mittendrin in der Abwehrschlacht: Rene Lindner.

„Überragend. Endlich habe ich meine Chance bekommen.“ Und siehe da: Lindners Präsenz, gutes Stellungsspiel und Zweikampfhärte überraschten selbst seinen Abwehrchef Julian Wolff. „Das hat Hotte total klasse gemacht. Er wurde ins kalte Wasser geworfen und liefert dann so ein Spiel ab. Freut mich“, lobte Wolff seinen Nebenmann.

Umso ärgerlicher für Lindner und Co. war die Tatsache, dass die Mühe nicht belohnt wurde. „Schade, wir haben alle so geil gekämpft“, ärgerte sich Lindner, der energisch anfügte: „Egal, so müssen wir weitermachen. Dann packen wir das!“ Jetzt ist ein Sieg am Freitag gegen Düsseldorfs Reserve fast schon Pflicht.

„Ohne Frage“, sagt Mittelfeldmann Rouven Meschede, der noch auf dem Rasen fragte: „Wir groß ist der Rückstand aufs rettende Ufer? Neun Punkte?“ Nein, aktuell sind es sechs Zähler auf Velbert. „Die Situation ist schwierig“, gesteht Meschede.

Aber immerhin gab es einen Lichtblick in Essen: Die Rückkehr des Rene Lindner. Die Einwechslung soll erst der Anfang gewesen sein. „Ich hoffe, ich konnte mich für Freitag empfehlen.“

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