Resch schwimmt ausgeschlafen allen davon
Zufrieden: Die Organisatoren der DLRG Harsewinkel (v. l.) Dirk Brockmeyer, Andreas und Michaela Kleine, Leni Johanndeiter

 „Bis auf ein paar Kinderkrankheiten hat es gut geklappt“, war Dirk Brockmeyer, vom Orgateam zufrieden. Mit 18 Helfern deckten die Harsewinkeler die Veranstaltung ab. „So viele Helfer hatten wir sonst allein am Nachmittag zum Bahnenzählen im Einsatz“, sagte Brockmeyer.

 Erfreut registrierten die Lebensretter, dass die Schwimmer viel Ausdauer mitbrachten und mit 1116 km die sechstlängste Strecke der vergangenen zehn Jahre schwammen. Jeder Teilnehmer spulte etwas mehr als 3500 m herunter. Damit war das Ziel erreicht, die Schwimmer mit gesteigerten Anforderungen für die Gold-, Silber- und Bronzemedaillen zu längeren Strecken zu motivieren.

 Fazit: Die DLRG Harsewinkel mit dem Orga-Team Dirk Brockmeyer, Leni Johanndeiter, Michaela und Andreas Kleine hatte richtig entschieden, die beliebte Veranstaltung trotz kurzer Vorbereitungszeit und der Doppelbelastung mit der Deutschen Altersklassenmeisterschaften im Februar 2018 nicht ausfallen zu lassen.

Den Pokal für die längste Strecke bekam die Rheda-Wiedenbrücker Rettungsschwimmerin Barbara Resch. Die 47-Jährige war früh gestartet und hatte mit einem forschen Tempo schnell die Führung übernommen. Als sich Resch abends zu Hause ins Bett legte, zog die Konkurrenz vorbei. Doch in den frühen Morgenstunden startete die ausgeruhte frühere nationale Top-Athletin im Rettungsschwimmen eine furiose Aufholjagd und sicherte sich mit 34 350 Metern noch den Gesamtsieg.

Arianna Schmidt (30 550 m, Hagen), die ohne Pause die Nacht durchgeschwommen war, folgte mit deutlichem Abstand vor Claudia Ott (18 150 m). Bei den Männern setzte sich Rettungsschwimmer Michael Sawatzki mit deutlichem Abstand vor Klaus Wächter (22 900 m) und Jannik Stilkerieg (20 200 m) durch.

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