Rettungshubschrauber auf Fußballplatz 
Bild: Havelt
Gegen 14.45 Uhr hob der Rettungshubschrauber am Sonntag auf dem Warendorfer Kunstrasenlatz ab und flog den Verletzten ins Krankenhaus.
Bild: Havelt

Augenzeugen berichteten, dass es in der 40. Minute zu einem unglücklichen Zusammenprall eines Warendorfers mit dem Torhüter der Gäste gekommen sei, bei dem der Stürmer letztlich auf den Rücken des Schlussmanns gefallen sei. Letzterer habe zunächst weitergespielt und sei nach dem Pausenpfiff mit einem Taubheitsgefühl im Bein, welches sich später auf weitere Körperteile ausgedehnt habe, auf dem Weg zur eigenen Bank unvermittelt zusammengeklappt.

Der Rettungsdienst wurde daraufhin verständigt, der rief den Notarzt und dieser wiederum den Rettungshubschrauber (Christoph Europa 2) vom Flughafen Münster/Osnabrück, der dann im Mittelkreis des Kunstrasenplatzes an der Wolbecker Straße landete und den Spieler nach der Versorgung durch den Notarzt ins Krankenhaus transportierte.

Die Polizei war ebenfalls vor Ort. Die Löschzüge 1 und 2 der Freiwilligen Feuerwehr Warendorf waren mit 18 Einsatzkräften unter der Leitung von Brandinspektor Thomas Steinhoff vor Ort, um den Einsatz des Rettungshubschraubers wie vorgeschrieben zu sichern.

Weiter war zu erfahren, dass der Sendenhorster scheinbar eine Halswirbelverletzung erlitten habe. Zudem habe es wohl eine Vorerkrankung gegeben.

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