Rettungsschwimmer ziehen zufriedene WM-Bilanz
Auf die Plätze, fertig, los: Die Rettungsschwimmer stellten ihr Können bei ihrer Weltmeisterschaft, der Rescue, nicht nur am Strand, sondern auch bei den Poolwettkämpfen auf dem fünften Kontinent unter Beweis.

Zwei Plätze dahinter rangiert die DLRG-Ortsgruppe Rheda-Wiedenbrück, die Gütersloher Delegation kam auf Platz 47. Bei den Ocean- und Beachwettbewerben gewannen die Herren aus Schloß Holte-Stukenbrock souverän das B-Finale des Rescue-Tube-Rescue-Race und belegten so den neunten Platz. Tim Schmachtenberg hatte als Schwimmer einen guten Vorsprung bis zur Boje herausgeholt, den er mit Gurtretter Tobias Knoll noch weiter ausbaute, nachdem er sein „Opfer“ an der Boje abgeholt hatte. Am Strand übernahmen Kai-Uwe Schirmer und Joel Schlüßler das „Opfer“ und zogen es über die Ziellinie.

Flott unterwegs waren auch die Frauen aus Rheda-Wiedenbrück. In der 4x90-m-Strandsprintstaffel zogen Jana Schmedthenke, Melina Silberberg, Fabienne Göller und Anneke Haaser in den Zwischenlauf ein. Mit schnellen Wechseln sowie Ausdauer im tiefen Sand kämpfte sich die Staffel ins B-Finale. Obwohl die Beine schon schwer waren, reichte es noch zu Platz zwölf.

Jens Jagiella aus Gütersloh zeigte im Surf Race eine starke Leistung. Er qualifizierte sich ebenfalls für den Zwischenlauf, in dem er nur knapp an der australischen Übermacht scheiterte und das Halbfinale verpasste. Insgesamt zeigte sich Teammanager André Westermann mit den Leistungen des vierköpfigen Gütersloher Teams zufrieden: „Im Pool haben wir fünf B-Finalteilnahmen geschafft, damit wurden unsere Erwartungen erfüllt. Die Rescue war für uns schon ein Erlebnis.“

Auch Frank Hölscher zeigte sich als Teammanager der DLRG Rheda-Wiedenbrück mit den Leistungen seines jungen Teams zufrieden. „Wie erhofft, haben wir wieder Medaillen bei der WM gewonnen und die Sportler konnten viele neue Bestleistungen trotz drei Meter Wassertiefe aufstellen. Die Weltspitze ist weiter zusammengerückt und gegenüber der letzten Rescue hat es deutliche Leistungssteigerungen gegeben. Auch die Zeiten der Junioren, die erstmals eine eigene Wertung bei dieser WM durchführten, sind beeindruckend und zeigen uns, dass wir die Arbeit im Jungendbereich weiter intensivieren müssen, um den Anschluss an die Weltspitze nicht zu verlieren.“

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