Roggenland und Lange im DLRG EM-Kader 
Auf EM-Medaillenjagd für Deutschland geht Daniel Roggenland zusammen mit Kerstin Lange.

 „Kerstin ist vor kurzem bei der Qualifikation in Warendorf Europarekord geschwommen und hat sich auf mehreren Strecken bärenstark präsentiert“, begründete die Auswahltrainerin die Nominierung der 24-Jährigen. Die Statistikstudentin, die in Dortmund wohnt und seit Jahresbeginn für die DLRG Harsewinkel startet, sei als klare Medaillenkandidatin für das Team „unersetzbar“.

„Bei meinem ersten Nationalmannschaftseinsatz möchte ich natürlich das Team bestmöglich darin unterstützen, einen Podiumsplatz in der Nationenwertung zu erreichen“, gab sich Kerstin Lange selbst ein wenig bescheiden. Sie versuche, ihre Zeiten aus diesem Jahr zu bestätigen, und wolle sich überraschen lassen, wo sie im internationalen Vergleich stehe.

Daniel Roggenland, der im vergangenen Jahr kein Ticket für die Weltmeisterschaft in Frankreich erhalten hatte, musste nach seiner Berufung zunächst mit seinem Chef sprechen. „Der Urlaub war noch nicht ganz sicher, ich habe ihn aber direkt bekommen und freue mich sehr auf das Team und den Wettstreit mit den Spitzensportlern aus ganz Europa“, sagte der 20-Jährige, der in seinen Paradedisziplinen so weit vorne wie möglich landen will.

Susanne Ehling setzt auf Roggenland als Spezialist im Freiwasser, der seine größten Stärken beim Fahren mit dem Rettungsbrett (Rescue Board) und dem Rettungskajak (Rescue Ski) hat. Am vergangenen Wochenende belegte er zum vierten Mal in Folge den zweiten Platz im Mehrkampf der Männer beim Internationalen DLRG Cup am Strand von Warnemünde.

Neben persönlichen Medaillenambitionen wollen die zwölf deutschen Rettungsschwimmer gemeinsam in der Nationenwertung einen Podiumsplatz erobern. „Das Ziel ist ganz klar das Treppchen;. Wir werden uns voraussichtlich mit Italien und Frankreich einen engen Dreikampf liefern“, sagte die Bundestrainerin.

Bei der Europameisterschaft der Rettungsschwimmer absolvieren die Teilnehmer an fünf Wettkampftagen verschiedene Einzel- und Staffeldisziplinen in der Schwimmhalle (Pool) und im Freiwasser (Ocean). Die Mannschaft, die die meisten Punkte sammelt, gewinnt den kontinentalen Ländervergleich.

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