Rotationsprinzip bleibt SCR-Begleiter
Bild: Rollié
Eingesprungenes Tackling: Rolands Emir Bajric (r.) und seine Nebenleute müssen im Duell mit dem Achten Erndtebrück auf die gefährlichen Konter der Gäste aufpassen.  
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„Ich weiß noch gar nicht, wie wir das lösen sollen“, sagt Atalan beim Gedanken an seiner fieberkranken Spieler Kevin Krämer und Mike Pihl sowie die verletzten Ralph Jonca und Christoph Debowiak. Zu allem Überfluss ist Miguel Dotor-Ledo noch gesperrt. Damit fallen für die Partie, die um 14.30 Uhr beginnt, die Außenspieler der Viererkette sowie zwei dribbelstarke offensive Außen aus.

Da viele andere Spieler des Kaders nach längerer Verletzungspausen noch nicht an ihre Bestform anknüpfen können, muss man die jüngsten Leistungen wie das 1:1 in der Vorwoche in Ahlen sehr hoch einschätzen. „Man muss eben kämpfen und nicht jammern“, sagt Atalan und lobt seine Kicker für deren Einstellung.

Auch gegen Erndtebrück wird sich Roland strecken müssen, denn der Gast bietet eine erfahrene und ausgebuffte Elf auf. „Die spielen abwartend und setzen mit Kontern immer wieder Nadelstiche“, beschreibt Atalan die taktischen Ausrichtung des Kontrahenten, der zudem in der Defensive sehr sicher steht. Erst 16 Gegentore hat der TuS in 14 Spielen zugelassen. Er gehört damit in dieser Hinsicht zu den besten Teams der Oberliga.

Das ist sicherlich auch ein Verdienst von Spielern wie Philipp Böhmer und Markus Waldrich, die schon einige Jahre in der Regional- und/oder Oberliga auf dem Buckel haben. „Trotz alledem wollen wir natürlich nach vorne spielen und zuhause gewinnen“, betont Rolands Trainer Ismail Atalan, dessen Team mit einem Sieg im besten Falle wieder bis auf Platz drei vorstoßen könnte.

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