Rückenwind für HSG, Remis für WTV
Bild: Inderlied
Stark ersatzgeschwächt retteten die Wiedenbrückerinnen (v. l. in den grauen Trikots) Özge Kasapoglu und Judith Roewekamp in letzter Minute einen Punkt. Ina Wiesemann feierte indes mit Rietberg-Mastholte einen erwartungsgemäßen Sieg gegen den Letzten.  
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HSG Rietberg-Mastholte - VfL Menninghüffen 32:20 (15:8). Die Handballerinnen der HSG haben sich im Duell mit dem Schlusslicht den gewünschten Rückenwind für die Spitzenspiel am  Samstag,  7. März (16 Uhr), bei Tabellenführer TuS Brake verschafft. Rietberg-Mastholte, derzeit als Zweiter erster Verfolger des TuS Brake, ließ vor eigenem Publikum dem Kellerkind Menninghüffen nicht den Hauch einer Chance.

„Dabei waren die Vorzeichen nicht gut“, erläuterte HSG-Trainer Dominik Brand. „Wir hatten aufgrund von Verletzungen und Urlauben sieben Ausfälle.“ Daraus machten er und sein dezimiertes Team das Beste – auch mit Hilfe zweier „Leihgaben“ aus der Zweiten, die ihre Sache prima machten und kaum Anpassungsprobleme hatten. „Wir haben von Anfang an geführt, konnten die ein oder andere Spielerin zwischenzeitlich schonen und haben das Ergebnis zum Schluss sogar nur noch verwaltet“, freute sich Brand über eine souveräne Vorstellung seiner Mannschaft.

Es war obendrein die passende Einstimmung für den Hit in Brake. „Dort müssen wir 100 Prozent bringen“, bekräftige der HSG-Trainer. „Und wir müssen schauen, dass wir dort gut mit dem ungewohnten Harz klarkommen.“ Beim Primus sei auf jeden Fall etwas drin für den Zweiten. „Im Hinspiel gegen Brake haben wir bis zur 52. Minute geführt, hatten den Gegner dicht vor der Niederlage, sind dann aber leider eingebrochen“, erinnert sich Dominik Brand an das erste Aufeinandertreffen in dieser Saison. Zuversichtlich stimmt ihn auch die Tatsache, dass eine Handvoll Akteurinnen bis zum Spiel am Samstag vermutlich wieder fit sein werden.

HT Sportfreunde Senne II - Wiedenbrücker TV 31:31 (14:12). Es war bis zum letzten Moment eine spannende Angelegenheit. Erst in der letzten Minute glichen die Bezirksliga-Handballerinnen des Wiedenbrücker TV die Begegnung bei Senne II per Siebenmeter zum 31:31 aus. „Das war eigentlich unnötig“, erklärte WTV-Trainer Oliver Westernströer, für dessen Sieben mehr drin war als eine Punkteteilung. „Wir haben anfangs 7:1 geführt, waren dann aber wohl zu selbstsicher und haben den Vorsprung verschenkt.“

Als der Elfte aus Senne auf zwei Kreisläuferinnen umstellte, bekamen die Emsstädterinnen Abstimmungsprobleme in der Deckung und gerieten auch aus diesem Grund bis zur Pause sogar mit zwei Toren in Rückstand. „In der zweiten Halbzeit ging es hin und her, wir haben dann unsere Stärken besser ausgespielt, mehr Bälle abgefangen“, beschrieb Westernströer die weitere Entwicklung des Duells.

Zum Leidwesen des Trainers der Emsstädterinnen musste er krankheitsbedingt auf viele Spielerinnen verzichten. „Deshalb war der späte Ausgleich auch wichtig für die Moral und das Herz“, betonte der Verantwortliche des Tabellensiebten. Nun liegt der Fokus bereits auf dem vorverlegten Spiel der Wiedenbrückerinnen am Freitag, 6. März, ab 19.15 Uhr in heimischer Halle an der Burg gegen den Vierten Halle. „Ich hoffe, dass bis dahin einige kranke Spielerinnen wieder fit werden“, sagte Westernströer mit Blick auf die schwierige Aufgabe vor eigenem Publikum.

Herzebrocker SV spielfrei

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