Rückkehr von Björn Mehnert fällt aus
Bild: Bremehr
War nicht begeistert von der Absage: SCW-Trainer Björn Mehnert wäre gerne in Rhynern angetreten.
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Am späten Freitagnachmittag begutachtete eine Platzkommission die Bedingungen in der Helmut-Voss-Arena. Anschließend fällte Michael Allery, Vorsitzender des Kreisfußballausschusses Unna-Hamm, das Urteil: Nach den starken Regenfällen in den vergangenen Tagen ist der Platz unbespielbar. Ein Entschluss, der bei Mehnert nicht unbedingt auf Verständnis stieß: „Es ist schade, wir hätten sehr gerne gespielt“, sagte Wiedenbrücks Trainer. Mit leicht sarkastischem Unterton fügte er noch hinzu: „Der Rasen in Rhynern wird in den nächsten Wochen nicht besser werden. Ich bin gespannt, ob wir da in diesem Jahr noch spielen können.“ Mehnert bittet seine Mannschaft nun am Samstag zum Training, am Sonntag wird ein freier Tag eingelegt. „Nur zwei, drei Spieler kommen in der Reserve zum Einsatz“, erklärte der Trainer.

Kramer: „Außergewöhnlich gut“

Unabhängig davon fühlt sich Mehnert beim SCW sehr wohl: „Ich war von vorneherein davon überzeugt, dass das der richtige Schritt für mich ist“, sagt der Trainer, der mit seinem Team vor dem zwölften Spieltag auf dem vierten Rang steht. Und: „Es passt für beide Seiten sehr gut.“ Dem stimmt auch Vorstandsmitglied Burckhard Kramer uneingeschränkt zu: „Es ist außergewöhnlich gut, in allen Belangen.“ Was ihm besonders gefällt: „Die Art und Weise, wie Fußball gespielt wird, ist eine andere. Wir nehmen das Heft jetzt öfter in die Hand“, betont Kramer. Bei Aufsteiger Rhynern, wo es zu Beginn der Woche zur Trennung von Holger Wortmann kam, war jüngst auch „Ali“ Beckstedde im Gespräch. Doch am Freitag winkte der Ex-SCW-Trainer ab: „Es gab keinen Kontakt.“

Entwarnung bei Strickmann und Geisler

Gute Nachrichten gibt es für den SC Wiedenbrück unterdessen in Bezug auf zwei Personalien: Die Mittelfeldspieler Carsten Strickmann und Yannick Geisler, die sich vor zwei Wochen während der Partie in Wattenscheid verletzt hatten, hätten zwar am Samstag in Rhynern nicht spielen können, doch beide können eher wieder ins Training einsteigen, wie zuvor befürchtet worden war. Strickmann hat sich keinen Muskelbündelriss, sondern einen Faserriss zugezogen. Er könnte in anderthalb Wochen wieder mit dem Laufen beginnen. Geisler, den ein Bluterguss unter der Kniescheibe sowie eine Bänderdehnung außer Gefecht gesetzt hatte, soll bereits in der kommenden Woche wieder ins Mannschafstraining zurückkehren.

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