Ruf des Burggrafen lockt 500 Teilnehmer
Bild: Schalkamp
Der Burggraf (l.) und die Pflaumenkönigin Katharina I (r.) schickten die Läufer des Zehn- und Fünfkilometer-Laufes im Stromberger Ortskern auf die malerische, aber harte Strecke.  
Bild: Schalkamp

Die knapp 500 Teilnehmer füllten den Stromberger Marktplatz, die vielen Zuschauer feuerten die Läufer an. Wegen des angekündigten regnerischen Wetters fanden weniger Aktive den Weg nach Stromberg als im Vorjahr. Dabei setzte der Regen erst ein, als nur noch die letzten drei Läuferinnen auf der Strecke waren.

Wie im vergangenen Jahr trug der Stromberger Philipp Kaldewei (LV Oelde) klar den Sieg davon und steigerte sich um acht Sekunden auf 1:14:34 Stunde. Der Lokalmatador lief am Morgen bereits die Runde ab und sagte „jedem Stein Guten Morgen“.

Knapp zwei Minuten nach ihm erreichte Stanley Kipkirui Kipkogei (SuS Phönix Bielefeld 89) das Ziel, gefolgt von Stefan Raulf (LV Oelde) in 1:17:13 Stunde. Raulf entschied die M40 damit für sich.

Vorne mit dabei waren auch Christian Huster (LV Oelde), Thorsten Brinkmann (Ski-Club Beckum), Helmut Karwinkel und Peter Häßler (beide LV Oelde), die auf den Plätzen sieben, neun, zehn und zwölf von 261 Finishern den Halbmarathon beendeten.

Damit war der 21,1-Kilometer-Burggrafenlauf mit 215 Höhenmetern klar der teilnehmerstärkste Lauf, da viele die bergige Strecke als Vorbereitung für den Hermannslauf nutzten.

Mit den Großen mithalten konnte auch der jüngste Halbmarathonläufer, Jonas Barwinski aus Reihen der LG Ahlen, der mit 17 Jahren eine Zeit von 1:24:16 Stunde ablieferte.

Fast zusammen ins Ziel liefen die Vereinskollegen Manfred Grünebaum und Ines Günnewig (LV Oelde). Das Laufurgestein und die Ironman-Bezwingerin, die zweitbeste Frau nach Bärbel Büschemann wurde, erreichten den Marktplatz nach 1:36:34 beziehungsweise 1:36:45 Stunden. Für Grünebaum war das der deutliche Sieg der M55.

Dritte Frau wurde Angelika Zolthoff, die in 1:41:30 Stunde auf Platz eins der W45 landete.

Als treue Fans des Burggrafenlaufs zeigten sich die Aktiven des „Laufspaß“ SW Sende, der wie im Vorjahr als teilnehmerstärkster Verein mit Läufern jeder Leistungsklasse antrat. Denn nicht nur die Topläufer sind wichtig für den Burggrafenlauf, sondern jeder einzelne Läufer, der seine persönliche Bestleistung gibt, liegt den Organisatoren am Herzen.

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