Ruppert behält Zugspitze im Blick
Ralf Ruppert freut sich nach der Bewältung der Königsetappe von Osnabrück nach Werne.

Am 3. August möchte der Tross die Zugspitze erreichen. Nachdem er sich an den ersten beiden Tagen noch warmlaufen und auf Betriebstemperatur kommen musste, klappt es nun ausgezeichnet für den Wadersloher. Samstag stand die Königsetappe über 90 Kilometer von Osnabrück nach Werne an, ehe Sonntag ein weiterer Härtetest von 84 Kilometern einschließlich 1200 Höhenmetern wartete.

„Nach diesem Tag trennt sich die Spreu vom Weizen“, lautete die Vermutung aller noch im Feld verbliebenen Teilnehmer. Bereits in der ersten Woche waren etliche Ausfälle zu beklagen, und täglich müssen weitere Sportler der Belastung Tribut zollen.

Außer Wetterkapriolen von Hitze bis Dauerregen machen naturgemäß muskuläre Probleme vielen im Feld zu schaffen.

„Etliche sind in den ersten Tagen deutlich zu schnell gelaufen. Ein Kardinalfehler, der sich absolut rächt und schnell das Aus bedeuten kann“, erklärt der Wadersloher Extremsportler.

Ruppert selbst hatte sich von Anfang an eine ruhige und gleichmäßige Marschroute zurechtgelegt und fährt damit täglich besser. Er spult jede Etappe konstant ab, ernährt sich ausgewogen und ist um bestmögliche Regeneration bemüht.

„Abends ist man nach der Dusche und dem Abendessen froh, auf der Matte zu liegen, um anderntags wieder fit zu sein“, beschreibt er den täglichen Feierabend der Sportler. Ruppert konnte sich in den vergangenen Tagen fest im Mittelfeld etablieren und hofft weiterhin, so gut im Rennen zu bleiben.

Ein furioses Finish auf der Zugspitze bleibt also für die verbleibenden elf harten Etappen fest im Visier des Wadersloher Sportlers.

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