SC Roland auf dem Weg nach oben
Bild: Rollié
Überall zu finden und selbst beim Tackling auf dem Rücken rutschend ein unüberwindbares Hindernis für den Kontrahenten: Benjamin Kolodzig.
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Lässt man die unnötigen Niederlagen gegen Beckum und Neuenkirchen außen vor, hat das Mainka-Team stets die volle Punktzahl eingefahren – mit klaren Erfolgen. Mindestens drei Tore hat der SCR jeweils bei seinen drei Siegen erzielt – gekrönt von der 5:1-Gala am Sonntag gegen Münster.

„Wir haben an die Leistung der vergangenen Woche in Emsdetten angeknüpft“, erklärte Trainer Robert Mainka, der gegen die Domstädter ohne negative Folgen taktisch während des Spiels variierte und das Team nach der Umstellung auch die eigene, dem Gegner anpassbare Vielseitigkeit demonstrierte.

Dazu gesellen sich neue Spieler, die eine echte Bereicherung sind. Rohdiamant Aytürk Gecim hat bereits sieben Mal getroffen und dürfte mit seiner Schusskraft und -präzision zum Schrecken aller Torhüter werden.

Aber nicht nur Gecim zielte besonders gut, denn für die fünf Treffer waren vier Schützen verantwortlich. Eine Offensivwucht, mit der Roland wuchern kann. Ganz zu schweigen davon, dass ein Angreifer wie Manuel Rasp das komplette Spiel auf der Bank schmorte.

Es fällt schwer, jemand aus der kollektiv überzeugenden Mannschaft des Sonntags hervorzuheben, aber vielleicht gebührt dies am ehesten Benjamin Kolodzig. Was der ehemalige Verler, Lippstädter, Gütersloher und Ahlener leistete, verdiente das Prädikat Extraklasse. Ganz gleich, ob im Mittelfeld oder später als Linksverteidiger. Der 27-Jährige war auf beiden Positionen ein Fels in der Brandung.

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