SC Verl: Plötzlich Favorit im Heimspiel
Bild: Dünhölter
Überzeugt hat SC Verls Mittelfeldspieler Mehmet Kurt (l.) zuletzt. Zwar musste der 21-Jährige unter der Woche das Training abbrechen, einem Einsatz gegen Aufsteiger Erndtebrück sollte allerdings nichts im Wege stehen.
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Als Außenseiter musste Fußball-Regionalligist SC Verl die ersten drei Begegnungen der Saison bestreiten. Nach den Spielen gegen Viktoria Köln, Alemannia Aachen und RW Oberhausen geht der Sportclub am Samstag erstmals selber als vermeintlicher Favorit an den Start, denn um 14 Uhr gibt Aufsteiger TuS Erndtebrück seine Visitenkarte an der Poststraße ab. Doch Verls Trainer Guerino Capretti nimmt den Liganeuling keineswegs auf die leichte Schulter.

„Kein normaler Aufsteiger“

„Das ist kein normaler Aufsteiger“, bringt er dem Team aus dem Wittgensteinerland Respekt entgegen. Dennoch weiß Verls Trainer, dass nach den bisherigen zwei Punkten aus drei Spielen heute ein Dreier fällig ist. „Die haben sich nach ihrer Rückkehr gut verstärkt“, glaubt Capretti, trotz des neu zusammengestellten Erndtebrücker Kaders, auf eine eingespielte Mannschaft zu treffen. Die unterlag am vergangenen Wochenende in der ersten Runde des DFB-Pokals gegen Erstligist Eintracht Frankfurt nur mit 0:3 und gewann unter der Woche im Verbandspokal bei Bezirksligist Dorstfeld mit 8:0. „Sie sind gut organisiert mit groß gewachsenen Zielspielern“, gilt es für Verls Trainer, am Samstag nach Möglichkeit Freistöße und Eckbälle zu vermeiden.

SCW: Mehnert fordert entschlossenes Einschreiten

Der Meister war eine Nummer zu groß, jetzt kommt wieder ein Gegner mit einer ähnlichen Kragenweite: Nach dem 1:3 gegen Viktoria Köln tritt der SC Wiedenbrück im Rahmen des vierten Spieltags der Fußball-Regionalliga an diesem Samstag ab 14 Uhr beim Bonner SC an. Alles andere als Laufkundschaft, logisch, allerdings eben auch kein Kontrahent mit Spielern der Kategorie Mike Wunderlich in seinen Reihen. Zur Erinnerung: Es war vor allem jener Kölner, der am vergangenen Samstag beim 1:3 im Heimspiel gegen die Viktoria den Unterschied ausmachte.

„Jetzt vielleicht noch stärker“

Vor gar nicht so langer Zeit hatte Bonn jedoch noch einen Überflieger ähnlicher Kategorie im Team: In der vergangenen Saison erzielte Stürmer Lucas Musculus satte 20 Treffer, war damit nach Herrn Wunderlich zweitbester Torjäger der Liga, wechselte dann jedoch zum Aufsteiger KFC Uerdingen. „Durch seinen Abgang ist Bonn aber vielleicht noch stärker. Vorher hat sich ja alles auf ihn konzentriert“, warnt Wiedenbrücks Trainer Björn Mehnert, der insofern ein entschlossenes Einschreiten von seiner Mannschaft fordert.

Weitere Hintergründe zu den Partien des SC Verl und SC Wiedenbrück am vierten Spieltag der Regionalliga lesen Sie am Samstag, 19. August, in der „Glocke“.

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