SC Verl dominiert beim 2:0-Sieg
Klar überlegen, so wie hier Simon Engelmann (r.) seinem Gegenspieler Fatih Gürer, war der SC Verl dem FC Gütersloh.

Denn die Verler, mit drei Wochen mehr Vorberetung in den Beinen, waren die klar bessere Mannschaft, die allerdings zu viele Chancen liegenließ. Deutlich waren die körperliche Dominanz, das bessere Zweikampfverhalten der Gäste erkennbar. Auch fußballerisch war das eingespielte SCV-Team dem neu zusammengestellten Gütersloher Kader einen großen Schritt voraus.

Unter ihren jeweiligen Voraussetzungen waren am Ende aber beide Trainer zufrieden „Läuferisch war das sehr gut, wir mussten sehr viel gegen den Ball arbeiten. Dass nach vorne wenig passiert, war zum jetzigen Zeitpunkt klar. Dass wird auch am nächsten Mittwoch gegen die Glasgow Rangers nicht anders“, sagte FCG-Coach Holger Wortmann.

 Auch Verls neuer Trainer Andreas Golombek lobte die Fitness seiner Elf. „Wir waren aber nicht clever genug, haben aber auch am Vortag hart trainiert, sonst geht das 5:0 oder 6:0 aus.“

Trotz bester Verler Möglichkeiten, wie für Robert Mainka, der in der 65. Minute frei an Keeper Arnolds scheiterte und dessen Ball in der 80. Minute den Pfosten touchierte, sowie im Nachschuss Safonov oder zweimal Haeder (48. und 66.), fielen nur zwei Tore: In der 10. Minute spielte Nico Hecker seinen Gegenspieler Güler aus und bediente Julius Eckert, der dem Ex-Verler Michael Joswig im FCG-Tor keine Chance ließ. In der 55. Minute war Matthias Haeder nach einer von Kaminski per Kopf verlängerten Ecke zur Stelle.

Der FC Gütersloh hatte seine besten Szenen, als die Gäste nach gut 20 Minuten bis zum Pausenpfiff mit weniger Dampf und Engagement spielten. Während Matthäus Wieckowicz nach auskurierter Verletzung am Sonntag seinen ersten FCG-Einsatz haben wird, ist sein Bruder Thomas seit einer Woche Trainingsgast.

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