SC Verl dreht beim Futsal rechtzeitig auf
Bild: Inderlied
Nach verhaltenem Auftakt spielten Robin Steinkamp (l.) und der SC Verl ihre Stärken ab dem Halbfinale aus und gewannen das B-Jugendturnier in Langenberg.
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Schon am nächsten Wochenende wird der SC Verl beim Turnier in Hennef den Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) auf NRW-Ebene vertreten. Auf Gegenliebe stößt der Termin allerdings nicht, denn dann startet auf dem Großfeld die Rückserie der Jugendfußballer.

Bereits beim Turnier in der Langenberger Mehrzweckhalle musste der SC Verl, überlegener Tabellenführer der Landesliga (neun Punkte Vorsprung auf den Zweiten), improvisieren, weil parallel der Großteil der Mannschaft ein Testspiel beim VfL Bochum (Endergebnis 1:1) absolvierte.  Dementsprechend zäh gestaltete sich der Turnierverlauf für die Kicker von der Poststraße. „Eigentlich waren wir schon mit einem Bein draußen“, blickte Hollenberg zurück.

Nach der Auftaktniederlage gegen den überraschend starken Kreisligisten SW Suttrop (0:1) verloren die Verler auch gegen den Hombrucher SV (1:2). „Wir waren komplett auf gegnerische Hilfe angewiesen“, sagte Hollenberg. Doch weil Suttrop im letzten Vorrundenspiel verlor, zog stattdessen der Sportclub ins Halbfinale ein.

Von da an spielte die Hollenberg-Truppe ihre spielerische Stärke aus. Nach dem 2:0-Sieg im Semifinale war die Qualifikation für die „Westdeutsche“ bereits geschafft, im Finale gelang dann die Revanche mit einem 3:2 im Sechs-Meter-Schießen. Nach der regulären Spielzeit hatte es 0:0 gestanden.

Nicht nur glückliche Gesichter traf man beim Turnier der C-Junioren beim SC Wiedenbrück an. Das lag weniger daran, dass sich das Team der Trainer Christos Tzavellas und Marcel Haske als Zweiter für die nächste Runde qualifizierte, die am die C-Junioren am 14. und 15. März in Hennef ausgetragen wird, sondern eher an der 0:1-Finalniederlage gegen die SpVg Brakel. Tzavellas: „Im Finale haben wir dominiert, hatten mehr Chancen als Brakel, die mehr aus einer kontrollierten Defensive heraus gespielt haben.“

„Die Halle war voll, die Stimmung auf den Rängen gut“, freute sich André Fortenbacher von der gastgebenden Spielgemeinschaft Langenberg-Benteler.

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