SC Verl fordert FC Augsburg heraus
Bild: Dünhölter
Über die größte Pokalerfahrung beim SC Verl verfügt Neuzugang Zlatko Janjic, der es für seine ehemaligen Vereine DSC Arminia Bielefeld, SV Wehen Wiesbaden, FC Erzgebirge Aue und den MSV Duisburg auf insgesamt acht Einsätze im DFB-Pokal bringt.
Bild: Dünhölter

Als Spieler scheiterte Guerino Capretti mit dem Delbrücker SC (am SC Freiburg), mit Preußen Münster (an Hertha BSC Berlin und dem VfL Bochum) sowie mit dem SC Verl an 1860 München. „In allen Spielen haben wir immer geführt und sind trotzdem gescheitert“, blickt Capretti aber nicht nur zurück, sondern auch voraus: „Es wäre schön, wenn es gegen den FC Augsburg endlich klappen würde mit der zweiten Runde.“ Angepfiffen wird das Erstrundenspiel am heutigen Samstag um 15.30 Uhr in der Sportclub-Arena.

„Fokussiert und wissbegierig“

„Die Jungs sind in den Trainingseinheiten voll fokussiert und wissbegierig“, muss Verls Trainer seine Mannschaft in diesen Tagen für das Spiel des Jahres nicht extra motivieren. Erlebnisse wie ein DFB-Pokalspiel „bleiben ein Leben lang in Erinnerung, das wird auch bei der Augsburg-Partie so sein“, weiß Guerino Capretti im die Bedeutung des Spiels. Dass seine Mannschaft in Ehrfurcht vor dem Bundesligisten erstarrt, befürchtet er nicht.

„Wenn man den Platz betritt, schlottern vielleicht die Knie. Aber sobald der Schiedsrichter anpfeift, ist man hochkonzentriert und nach den ersten Zweikämpfen macht man sich gar keine Gedanken mehr darüber, dass man gegen einen Bundesligisten spielt.“

Nicht die Köpfe hängen lassen

Gegen die bayerischen Schwaben erwartet Capretti ein „intensives Spiel“. Deshalb verlangt er „volle Konzentration und keine hängenden Köpfe, falls wir ein Gegentor kassieren.“ Denn die Rollen in dieser Partie sind klar verteilt. Obwohl der FCA die vergangene Saison „nur“ als Tabellen-15. beendet hat, geht die Mannschaft von Trainer Martin Schmidt als haushoher Favorit in die Begegnung.

Weitere Hintergründe zum Pokalspiel des SC Verl gegen den FC Augsburg lesen Sie am Samstag, 10. August, in der „Glocke“.

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