SC Verl löst die Pflichtaufgabe Velbert mit 2:0
Bild: Dünhölter
Sie geben die Richtung vor: Simon Engelmann (l.) und Marco Kaminski führten den SC Verl gestern Abend mit ihren Treffern zum 2:0-Sieg über die SSVg Velbert.
Bild: Dünhölter

Dank der Treffer von Simon Engelmann (39.) und Marco Kaminski (75.) hat der Sport-Club die Pflichtaufgabe gelöst und vor 515 Zuschauern den dritten Saisonsieg in der Regionalliga eingefahren.

Leicht hat es Velbert dem SCV wahrlich nicht gemacht. Denn statt sich wie erwartet tief in der eigenen Hälfte einzuigeln, spielte die Mannschaft von Trainer Hans-Günter Bruns munter mit und setzte einige Nadelstiche.

So musste in der 16. Minute bei einem Boztepe-Schuss aus rund 30 Metern die Querlatte retten und in der 72. Minute klärte Jannik Schröder fast auf der Linie mit dem Fuß nach einem Somuah-Kopfball.

Überhaupt Schröder: Vor kurzem noch eine kleine Auszeit von Golombek verpasst bekommen, spielte der 23-jährige Mittelfeldstratege gestern bestens gelaunt auf. Nach einem Zuspiel von Julian Schmidt bediente Schröder mit einer Flanke von der rechten Seite auf den kurzen Pfosten mustergültig Simon Engelmann, der ohne Probleme zum 1:0 für den SC Verl einnickte (39.).

Der „Sechser“ arbeitete nach vorne und hinten gleichermaßen engagiert. „Seit einer Woche ist er ein ganz anderer Spieler, kämpft und hängt sich richtig rein“, gab es deshalb ein Lob vom Trainer für die gestrige Vorstellung.

„Nach dem Seitenwechsel haben wir uns zu viele leichte Fehler erlaubt und mussten deshalb viel mehr laufen“, ärgerte sich Golombek über die Nachlässigkeiten im zweiten Durchgang. So hieß es weiter zittern. Bis zum Eckball von Fabian Großeschallau in der 75. Minute, den Marco Kaminski per Kopf zum 2:0 ins Tor drückte. Damit war die Partie gelaufen, denn die in ihren Möglichkeiten limitierten Gäste hatten dem nichts mehr entgegenzusetzen. Mit dem dritten Sieg im fünften Spiel hat sich der SC Verl in der Tabelle zunächst einmal bis auf Platz vier vorgearbeitet.

 „Kein überragendes Spiel“, lautete die Einschätzung von Sascha Brinker, „im Spiel nach vorne gab es zu viele Fehler, die wir mit Arbeit ausgeglichen haben“. Trotz seiner kritischen Worte hatte der Mittelfeldspieler allen Grund zur Freude, denn er feierte gestern seinen 31. Geburtstag.

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