SCR erwartet bissigen Wolf im Schafspelz
Bild: Rollié
SCR-Kapitän Michael Krahn (r.) muss sich gegen Zweckel mit seinen Mitspielern auf einen unangenehmen Kontrahenten einstellen.
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 Das Selbstwertgefühl hatte jüngst durch zwei Niederlagen in Paderborn und daheim gegen den ASC Dortmund gelitten und den SC in der Tabelle auf den neunten Rang abrutschen lassen. Dort stehen die Roten sicherlich unter Wert, denn in der Mannschaft steckt deutlich mehr Potenzial.

Also rief Carsten Droll seine Akteure gruppenweise zusammen und sprach die Defizite an. „Wir haben zum Beispiel in den vergangenen Spielen auffällig viele Tore bekommen, weil die Kette zu hoch stand und nach Ballverlusten relativ leicht überspielt werden konnte“, erklärt der Trainer. „Das wird uns gegen Zweckel auf jeden Fall nicht wieder passieren.“

Allerdings muss Droll gerade im Abwehrbereich improvisieren. Innenverteidiger Sebastian Sumelka fehlt weiterhin verletzt, Sven Höveler ist nach seiner fünften gelben Karte gesperrt. Dafür könnten Michael Krahn oder Diyar Kaplan neben Nick Grieswelle in die Manndeckung rücken.

Der Verantwortliche nimmt aber nicht nur seinen Abwehrverbund in die Pflicht, sondern auch das Mittelfeld und die Offensivkräfte. „Schließlich hatten wir genug Torchancen. Die müssen wir eben auch mal wieder nutzen“, fordert Droll.

Zweckel stuft er als robusten Gegner ein, der harte Zweikämpfe sucht. „Wir müssen mit wenigen Ballkontakten und hoher Laufbereitschaft spielen, um dem aus dem Weg zu gehen“, nennt der Trainer ein probates Gegenmittel im Duell mit körperbetont spielenden Kontrahenten.

Zur Warnung des SC Roland sei hinzugefügt, dass der schon traditionell schlecht gestartete Tabellenletzte Zweckel die Rückrundentabelle mit drei Siegen und 9:2 Toren anführt.

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