SCR und FCG wie zwei angeschlagene Boxer
Bild: Rollié
Rafal Krumpietz (r.) soll in der Roländer Innenverteidigung nichts anbrennen lassen.
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Die Gäste aus dem Heidewald haben seit fünf Spielen keinen Sieg mehr gelandet, zuletzt kassierte die Wortmann-Elf gegen Ahlen in der Schlussminute den Ausgleich. Mit Platz 15 werden die Gütersloher laut Atalan deutlich unter Wert geführt. „Von der individuellen Klasse her ist der Gegner wesentlich stärker“, betont der SCR-Verantwortliche. „Aber im Augenblick ist der FCG angeschlagen. Wenn wir Gütersloh schlagen können, dann jetzt.“

Roland selbst hat in der Meisterschaft unlängst ebenfalls zwei Tiefschläge kassiert. Die Roten gingen daheim gegen Erndtebrück und auswärts in Neuenkirchen k.o. Dazu gesellte sich eine unglückliche Kreispokalschlappe bei RW Ahlen. „Wir wollen jetzt in die Erfolgsspur zurückfinden. Dazu müssen wir die gefährlichen Offensivleute des FCG von unserem Tor fernhalten“, nennt Atalan seine taktischen Marschroute. Der Trainer hat den als Titelkandidaten gestarteten FCG zweimal beobachtet und einmal jemanden anderen als Spion vorgeschickt.

Ausgerechnet nun gesellen sich bei den Platzherren zu den vielen Langzeitverletzten weitere Ausfälle in der Defensive. Michel Eising ist umgeknickt. Obendrein ist Daniel Vogel gesperrt. Weitere Akteure sind gesundheitlich angeschlagen. In der Innenverteidigung werden sich nach jetzigem Stand Rafal Krumpietz und Don Niketta der FCG-Angriffswucht entgegen stemmen.

Aber nicht nur für die Manndecker gilt die Trainerdevise „harte Arbeit, Zweikämpfe gewinnen und Zeichen setzen“. Unabhängig von den ungünstigen Vorzeichen freut sich Atalan aber auf die Begegnung: „Es wird sicherlich ein schönes Spiel“, betont der Coach.

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