SCV gewinnt Verler Pokal-Stadtduell mit 2:1
Stefan Langemann brachte den SC Verl im Westfalenpokal auf die Siegerstraße. Er erzielte den Führungstreffer gegen den FC Kaunitz.

Im Duell zweier Teams, bei denen es in der Meisterschaft momentan eher holprig läuft, versuchte der gastgebende Landesligist FC Kaunitz mit einer Fünfer-Abwehrkette und einer Viererreihe davor, die Angriffsbemühungen des benachbarten Regionalligisten einzuschränken, während Dominik Sterzer auf Konter lauerte. Dennoch gingen die Gäste im ersten Durchgang mit zwei Treffern in Führung. Mit einem abgefälschten Schuss von der linken Seite brachte Stefan Langemann den Sportclub in der elften Minute in Führung. Weitere elf Minuten später erhöhte Niklas Sewing auf 2:0. Seinen Freistoß blockte die Mauer zwar, doch der Ball landete wieder bei Sewing, der mit einem abgefälschten Flachschuss und unter Zuhilfenahme des rechten Innenpfostens traf.

Auch wenn Verl seinen Gegner meist in dessen Hälfte einschnürte, blieb Kaunitz nicht chancenlos. So schaltete Benjamin Siebel bei einem Missverständnis zwischen SCV-Torwart Luis Klante und Innenverteidiger Janik Steringer am schnellsten, traf jedoch nur den linken Pfosten (31.)

Nach dem Seitenwechsel erhöhte der SCV den Druck weiter. Doch vermisst wurde gestern ein Mittelstürmer mit Torriecher. So wurde es in der Schlussphase noch einmal spannend, denn der kurz zuvor eingewechselte Nils Hohmann verkürzte nach Vorarbeit von Leon Acikl per Flachschuss auf 1:2, auch hier war der Pfosten hilfreich. Eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit lag der Ausgleich in der Luft. Ein fataler Abschlag von Klante landete direkt bei Hohmann, diesmal zog der Kaunitzer das Leder allerdings am rechten Pfosten vorbei.

„Die Gegentore fielen sehr unglücklich“, ärgerte sich FCK-Trainer Maik Uffelmann über das Pokal-Aus, denn „wir haben die zweite Halbzeit mit 1:0 gewonnen und einen guten Pokalauftritt hingelegt“. Für seinen SCV-Kollegen Guerino Capretti stand der Auftritt in Kaunitz unter dem Motto „nur das Weiterkommen zählte heute. Wir haben es unnötig spannend gemacht“.

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