SCW-Gastgeber ein schlafender Riese
Bild: Bremehr
Wiedenbrücks Daniel Brinkmann möchte mit seinem Team beim 1. FC Kaan-Marienborn die Tabellenspitze verteidigen.  
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Nun geht es in erster Linie darum, den Blick auf den nächsten Gegner Kaan-Marienborn zu richten, der am Sonntag, 17. November, ab 14.30 Uhr Gastgeber der Emsstädter ist.

Rätselraten über die wahre Stärke der Gastgeber

„Ein Regionalliga-Absteiger wie wir“, sagt Mehnert beim Gedanken an den kommenden Widersacher. „Kaan-Marienborn hat einen Großteil der Mannschaft gehalten. Den Torwart, Spieler in der Defensive, im defensiven und zentralen Mittelfeld. Warum das Team eher schwach gestartet und nur 14. ist, kann ich gar nicht so genau sagen.“

Allerdings weiß der Verantwortliche nur zu gut, dass sich die Hausherren in der Zwischenzeit „stabilisiert haben, in den letzten drei Heimspielen sieben Punkte geholt haben und in der Tabelle geklettert sind“. Das ist Grund genug für den Spitzenreiter, den vermeintlichen Außenseiter ernst zu nehmen. „Wir fahren aber trotzdem mit breiter Brust dahin“, fügt Mehnert selbstbewusst hinzu.

Pokalschlappe auch Anschauungsunterricht

Denn bei allem Ärger über die Pokalniederlage im Heidewald, lieferte das Viertelfinale auf Kreisebene doch auch Anschauungsunterricht, an welchen Stellschrauben die Wiedenbrücker noch drehen müssen. Die fehlende Stabilität in der Abwehr, die Umschaltbewegung nach Ballverlusten, die mangelnde Effektivität vor dem gegnerischen Tor, all dies gefiel dem Verantwortlichen des Oberliga-Führenden am Mittwoch im prestigeträchtigen Duell mit dem FCG ganz und gar nicht.

Die Fähigkeit, aus Niederlagen die richtigen Lehren zu ziehen, zeichnet ein Spitzenteam aus. Der Auftritt im Siegerland bei Kaan-Marienborn ist für den SCW eine gute Gelegenheit zu zeigen, dass es auch besser geht. Fehlen wird dort auf Seiten Wiedenbrücks der verletzte Daniel Latkowski.

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