SCW: Lob von Trainer Mehnert nach 1:1
Bild: Dünhölter
Nicht unzufrieden war Wiedenbrücks Trainer Björn Mehnert mit dem 1:1 gegen den Wuppertaler SV.
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„Es ist nur ein Punkt, aber in der momentanen Situation kann man dieses 1:1 nicht hoch genug einordnen“, sagte Björn Mehnert nach dem 1:1 gegen den Wuppertaler SV vor 471 Zuschauern im Jahnstadion. Dann fügte Wiedenbrücks Trainer noch hinzu: „So ein Rückstand durch einen Elfmeter kann eine Mannschaft auch umwerfen.“ Obwohl sein Team höchstens in Sachen Engagement und Einsatz überzeugt, spielerisch aber einmal mehr enttäuscht hatte, erhielt es ein Lob. Mit Blick auf die kommenden Wochen forderte Mehnert jedoch auch: „Jetzt kommen die Partien, in denen wir punkten müssen.“

Manno trifft vom Punkt

Wuppertal war in der ersten Halbzeit das bessere Team, wirkte in seinen Aktionen reifer und durchdachter, während der SCW offensiv so gut wie gar nicht in Erscheinung trat. Bei den ersten Möglichkeiten der Gäste war erst Torwart Marcel Hölscher (25.) und dann Verteidiger Tim Geller (35.) auf dem Posten. Schließlich brachte ein Strafstoß den WSV in Führung: Daniel Latkowski zerrte etwas zu energisch am Trikot von Angelo Langer, der prompt zu Boden ging. Den Elfmeter verwandelte Gaetano Manno (41.).

Tor und tolle Geste von Brinkmann

In der zweiten Halbzeit wurde der SCW etwas aktiver - und wurde schnell belohnt. Nachdem Latkowski im Wuppertaler Strafraum bereits vertändelt hatte, landete der Ball über Umwege bei Daniel Brinkmann, der mit einem satten Schuss aus der Drehung zum 1:1 in den Knick traf. Schöne Geste: Zum Jubeln rannte Brinkmann direkt in Richtung Tribüne, wo Marwin Studtrucker saß, der sich in der vergangenen Woche einen Kreuzbandriss zugezogen hat. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der beide Teams noch Möglichkeiten hatten. In der 67. Minute traf Wuppertals Kevin Hagemann nur den Innenpfosten, bereits in der Nachspielzeit scheiterte der eingewechselte Andre Mandt für den SCW an der Latte.

SV Verl: Mit Brosowski kommt die Wende

Der SV Verl kam bei der U23 von Borussia Mönchengladbach trotz eines 0:2-Rückstands noch zu einem verdienten Punktgewinn. „Wenn wir so weiter spielen , kommen wir auch wieder in die Erfolgsspur. Leistung und Engagement haben gestimmt“, sagte Verls Trainer Guerino Capretti, der mit seinem Lob vordergründig die zweite Halbzeit gemeint haben dürfte. Denn zunächst gelang den Gästen nicht allzu viel. Erst traf Torben Müsel zum 1:0 (14.), kurz nach der Halbzeit erhöhte der Ex-Verler Charalambos Makridis (49.). Kurz darauf brachte Capretti Fabian Brosowski für Stefan Langemann, was sich als goldrichtige Entscheidung herausstellen sollte. Denn plötzlich entwickelte der Sportclub Torgefahr. Den Anschlusstreffer erzielte Jannik Schröder (57.), wenig später traf Brosowski selbst nach Hereingabe von Matthias Haeder (64.).

Die kompletten Analysen und weitere Reaktionen zu den Partien des SC Wiedenbrück und SC Verl am zwölften Spieltag der Regionalliga West lesen Sie am Montag, 8. Oktober, in der „Glocke“.

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