SCW will Serie in Münster fortsetzen
Bild: Dünhölter
Der Spaß soll weitergehen: Luei Omar (l.) und Simon Schubert wollen mit dem SC Wiedenbrück auch in Münster siegen.
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In der Oberliga mithilfe von vier Siegen in Folge seit zwei Spieltagen an der Tabellenspitze, im Westfalenpokal am vergangenen Mittwoch mit einem starken 4:1 gegen Regionalligist SV Lippstadt ins Viertelfinale eingezogen. Kein Zweifel, der SC Wiedenbrück hat einen Lauf. Unbestritten ist aber auch: Irgendwann reißt auch die schönste Serie. Stellt sich bloß die Frage: Wann?

„In der Natur der Sache“

„Das liegt in der Natur der Sache“, gibt sich Trainer Björn Mehnert gar nicht erst der Illusion hin, dass seine Mannschaft nun ohne Niederlage durch die Saison und zum Wiederaufstieg in die Regionalliga rauscht. Aber so lange es eben geht, möchte er die zweite Niederlage der Spielzeit schon herauszögern. Am Sonntag (15.30 Uhr) tritt der SCW bei der zweiten Garde von Preußen Münster an. „Mit solchen Gedanken beschäftigen wir uns aber gar nicht“, betont Mehnert, dass ein möglicher Rückschlag teamintern gar keine Rolle spielt.

Defensive hat sich stabilisiert

Vielmehr stehen die Dinge im Fokus, die gerade recht gut funktionieren. Da wäre etwa die Defensive zu nennen, die zu Saisonbeginn noch von einer Verlegenheit in die nächste stolperte, sich mittlerweile aber deutlich stabilisiert hat. Vor dem letzten Heimspiel gegen Holzwickede blieb Wiedenbrück drei Ligapartien ohne ein Gegentor. Jüngst gegen Lippstadt blieb die Abwehr selbst dann standhaft, als der Favorit in Folge des Anschlusstreffers seine beste Phase hatte.

FCG: Herne noch ohne Heimsieg

Nicht nur das heimische Heidewaldstadion, Spielstätte des Oberligisten FC Gütersloh, darf sich einer gewissen Fußball-Tradition rühmen. Auch die Westfalia aus Herne, am Sonntag Gastgeber für die FCG-Mannschaft von Trainer Julian Hesse, verfügt über ein ruhmreiches Stadion. Das im Jahr 1910 erbaute „Stadion am Schloss Strünke“ mit seiner Kapazität von 32 000 Zuschauern verfügt seit zwei Jahren über einen modernen Kunstrasenbelag. Doch das Geläuf hat sich bislang noch nicht als Heimvorteil für das Team von Trainer Christian Knappmann erwiesen.

In dieser Saison gelang Herne noch kein Heimsieg, zwei Unentschieden stehen drei Niederlagen gegenüber. Geht es nach dem FCG, soll sich diese Ausbeute am Sonntag auch nicht bessern. Dazu allerdings bedarf es bei den Dalkestädtern eines effektiveren Auftritts vor dem gegnerischen Strafraum als zuletzt beim mageren 0:0 gegen den SV Schermbeck.

Weitere Hintergründe zu den Partien des SC Wiedenbrück und FC Gütersloh am elften Spieltag der Oberliga Westfalen lesen Sie am Samstag, 19. Oktober, in der „Glocke“.

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