SCW zieht ins Pokal-Halbfinale ein
Bild: Dünhölter
SC Wiedenbrücks Trainer Thomas Stratos (r.) und sein Co-Trainer Marc Hunt freuen sich über den Einzug ins Halbfinale des Westfalenpokals.
Bild: Dünhölter

Während sich auf dem grünen Rasen des Wiedenbrücker Jahnstadions die Kicker einen hochspannenden, verbissen geführten Schlagabtausch lieferten, standen an der Seitenlinie Stratos und Walpurguis unter besonderer Beobachtung. Beide werden als heiße Kandidaten für den Trainerposten beim Noch-Zweitligisten DSC Arminia Bielelfeld gehandelt. Aufmerksam verfolgte daher unter anderem Samir Arabi, neuer sportlicher Leiter in Bielefeld, wie die beiden Trainer arbeiteten.

Stratos bestätigt Kontakt zu Arminia Bielefeld

Das Ergebnis des Pokalviertelfinals spricht eine eindeutige Sprache. Inwiefern sie aber eine Aussagekraft für die Vergabe des Arminen-Trainerpostens besitzt, bleibt abzuwarten. Denn während Dominik Jansen (21.), Carsten Strickmann (47.), Marc Polder (89.) und Marcel Stiepermann (92.) mit ihren Treffern bei einem Gegentor von André Wiwerink (60.) für klare sportliche Verhältnisse sorgten, hielt sich

SCW: Lange - Kickermann, Degelmann, Kniat, Rogowski - Tietz (57. Kollmeier), Strickmann, Arslan (67. Krause), Dayangan (73. Polder), Stiepermann - Jansen
Wiedenbrücks Trainer sehr bedeckt. „Ich würde lügen, wenn ich sage, es habe keinen Kontakt zwischen mir und Arminia Bielefeld gegeben“, bestätigte Stratos indirekt Gespräche mit seinem Ex-Verein, in dessen Jahrhundert-Elf ihn die DSC-Fans vor einigen Jahren gewählt hatten. Seine Körpersprache bei der ausweichenden Antwort machte klar, dass das Herz des SCW-Trainers immer noch für den DSC schlägt.

„Wir blicken dem sehr gelassen entgegen. Noch hat es überhaupt keine Gespräche mit Arminina auf Vorstandsebene gegeben“, sagte Wiedenbrücks Vorstandsmitglied Burckhard Kramer. „Die Zusammenarbeit mit Stratos klappt sehr gut. Und wird es auch in den nächsten Jahren noch.“  

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