SG Sendenhorst fehlt noch ein Sieg
Wild entschlossen präsentieren sich Lars Mönig und die Sendenhorster. Rödinghausen ist die letzte Hürde vor der Landesliga. 

 Ein Grund, dem entscheidenden Spiel gegen die Rödinghausener am Samstag um 19.15 Uhr in der St.-Martin-Halle mit Skepsis entgegenzusehen? Nicht für SG-Trainer Andreas Schwartz. Er war am Mittwoch auf der Zuschauertribüne und ziemlich enttäuscht von der Leistung der Vredener. „Da fehlten zwei oder drei Leistungsträger, das war quasi eine B-Elf, mit der Vreden aufgelaufen ist“, erklärt er.

Und die ließ nicht nur Qualität, sondern auch Kampfgeist vermissen. „Man hatte den Eindruck, dass die nach der Niederlage gegen uns das Spiel gegen Rödinghausen einfach abgeschenkt haben“, sagt der SG-Trainer. Deshalb ist ihm auch trotz des hohen Siegs nicht bange vor dem nächsten Gegner. „Die haben zwar einen wurfstarken Rückraum-Linken und einen quirligen Mittelmann, aber man kann sich gut auf ihr Spiel einstellen“, ist sich Schwartz sicher und sieht noch einen weiteren Vorteil für seine Mannschaft: „Wir sind im Durchschnitt einen Kopf größer als die Rödinghausener Spieler.“

Zudem setzt er auf die gute Einstellung, die sein Team in den letzten Wochen an den Tag gelegt hat. Bester Beweis: Statt eine Vatertagstour zu unternehmen, haben die SG-Spieler am Himmelfahrtstag trainiert und beim anschließenden Grillen nicht nur etwas für das Teambuilding getan, sondern sich auch per Videostudium auf den Gegner eingestellt.

 Auf Torwart Christoper Cooper muss der Trainer am Samstag verzichten, für ihn rückt Johannes Funke in die Mannschaft. Auch Linkshänder Simon Haake ist nicht mit dabei, und Benedikt Suntrup sowie Jens Hunkemöller sind angeschlagen. „Aber die beiden werden wohl spielen können“, ist Schwartz zuversichtlich. Er rechnet mit einen Sieg vor eigenem Publikum. „Wenn wir unsere Leistung bringen, sind wir stark genug für einen Sieg, und mit den vielen Zuschauern im Rücken ist der Aufstieg in greifbarer Nähe“, sagt er.

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