SG Sendenhorst sichert sich Pott‘s Cup
Bild: Vienhues
„Da ist das Ding.“ Die Altherrenfußballer Ü32 der SG Sendenhorst sicherten sich auf dem Harberg in Neubeckum den Pott’s Cup der Saison 2018/2019.   
Bild: Vienhues

Die Partie um Platz drei entschied der TuS Wadersloh gegen Titelverteidiger FSG Ahlen für sich. Anlässlich seines 100-jährigen Bestehens war der SV Neubeckum Ausrichter der Endrunde. Das Platzierungsspiel zwischen der FSG Ahlen und Wadersloh war zunächst ausgeglichen. Zur Pause hieß es 1:1, ehe der TuS sich schließlich doch deutlich mit 5:1 durchsetzte.

Endspiel zweier Teams auf Augenhöhe

Im Finale begegneten sich Liesborn und Sendenhorst auf Augenhöhe. Es war ein gutes, wenn auch in den ersten 30 Minuten torloses Spiel. 150 Zuschauer hatten ihre Freude am Auftritt der Routiniers. In der 29. Minute nahm Liesborns Rene Wessels einen Steckpass auf und brachte den Ball an SG-Keeper Thorsten Schienke vorbei im Kasten unter. Sebastian Roskosch fand darauf schnell eine Antwort und glich nach 39 Minuten im Anschluss an ein Gedränge im Strafraum aus.

In Hälfte zwei fehlte den Liesbornern die letzte Konsequenz im Aufbauspiel. Gerade im Zentrum taten sich die Kanariengelben gegen starke Sendenhorster schwer. Jürgen Nordhoff durchschlug schließlich den Knoten zugunsten der SG und drehte die Partie (57.). Liesborn steckte aber nicht auf und bedrängte das gegnerische Tor. Der spätere Sieger aus Sendenhorst zog sich kurz vor Schluss komplett in die Defensive zurück und rettete die knappe Führung über die Zeit.

Rahim: „Müssen eigentlich fünf, sechs Dinger mehr machen“

„Von den Chancen her waren wir besser. Wir müssen eigentlich fünf, sechs Dinger mehr machen, wenn wir konsequent sind“, erklärte Schekeb Rahim aus Reihen des Cup-Gewinners. Für Westfalen-Trainer Carsten Duffe ging das Ergebnis in Ordnung: „Sendenhorst war einfach das Tor besser. Daher haben sie den Sieg verdient. Glückwunsch.“

Zur Siegerehrung kamen die Teams noch einmal an der Treppe am Spielfeldrand zusammen, bevor sie in Richtung Getränkestand entlassen wurden. Im Licht der letzten Sonnenstrahlen des sommerlichen Tages plauschten die Endrunden-Teilnehmer miteinander, bevor um 22.30 Uhr der Finaltag beim SVN ausklang.

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