SG zwingt RWA in die Verlängerung
Bild: Wegener
RW Ahlen mit Jeremy-Jamal Mustapha stieß im Spiel gegen Liesborn und Yannic Mönikes (v. l.) auf heftigen Widerstand. 
Bild: Wegener

Am Ende unterlag die SG aber mit 2:4 (1:1, 2:2) nach Verlängerung. 

„Die Liesborner haben ein wirklich tolles Spiel gezeigt, während wir nicht die Einstellung zu diesem Spiel gefunden haben“, sagte RWA-Trainer Michael Schrank, der für SG-Torhüter Andre Rennemeier und einige Paraden ein Extralob parat hatte und hinzufügte: „Wichtig ist, dass wir eine Runde weiter sind. Bei den vielen englischen Wochen wollten wir allerdings auf keinen Fall in die Verlängerung gehen.“

RWA stellte scheinbar früh die Weichen auf Sieg: Nach einer Hereingabe von Jeremy Mustapha traf Alexander Kampmann ins eigene Tor (13.). Wenig später glich Roman Nölle aus (19.).

In der zweiten Halbzeit dasselbe Spiel: zunächst die Führung für Ahlen durch Hyusein Sadula (55.), fast postwendend der Ausgleich für Liesborn/Diestedde durch Frederik Holtmann (58.). Bereits in der regulären Spielzeit hätte RW den Sieg klar machen können, doch Cihan Yilmaz schoss einen Elfmeter an die Latte (84.).

In der Verlängerung glich die SG das 3:2 Ahlens durch Andre Witt (95.) fast aus, aber Niclas Schramme verpasste nach Dimitri Fahnenstiels Zuspiel. Einen Konter nutzte Bilal Abdallah zum vierten Tor der Gäste (113.).

„Gerade kamen 50, 60 Leute zu mir, die alle begeistert von dem Spiel waren. Im Nachhinein kaufen wir uns für dieses richtig geile Spiel aber nichts“, sagte SG-Trainer Rene Wessels. „Wir haben gut und kompakt gestanden und das umgesetzt, was wir wollten. Das Spiel hatten sich Mannschaft und Verein verdient.“

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