SV Spexard darf nach 2:0 aufatmen
Bild: Dünhölter
Wichtiger Mann: Philipp Kunde (l.) erzielte am Sonntag das wegweisende erste Tor für den SV Spexard.
Bild: Dünhölter

Ohne ihre gesperrten Leistungsträger Lukas Krause und Steffen Brück waren die Spexarder zunächst einmal um ihre defensive Ordnung bemüht. Da auch die Gastgeber vornehmlich die Sicherung des eigenen Tores vorantrieben, entwickelte sich eine chancenarme erste Halbzeit. „Man hat deutlich gesehen, dass beide Seiten vor allem keine Fehler machen wollten“, analysierte SVS-Trainer Giovanni Taverna das Spielgeschehen im ersten Durchgang.

Philipp Kunde erzielt die Führung

An einem Treffer schnupperten aber bereits in dieser Phase eher die Spexarder. Ein Schuss von Philipp Kunde wurde gerade noch von der Linie geschlagen. Derselbe Spieler durfte dann aber kurz nach der Pause jubeln. Ein Angriff über die halbrechte Seite fiel ihm aus 16 Metern vor die Füße, von wo aus er mit einem Volleyschuss zum Führungstreffer traf (50.). „Danach haben wir das defensiv sehr gut gemacht.“ Trainer Giovanni Taverna sah anschließend eine stabile Spexarder Hintermannschaft, die dem VfB Fichte wenig Räume anbot.

Doppelwechsel leitet Entscheidung ein

Auf der Gegenseite führte ein Doppelwechsel zur späten Entscheidung. Der eingewechselte Mats Drücker spielte den Ball für Justin Kemper in die Schnittstelle, und der zweite Spexarder Einwechselspieler ließ sich die Gelegenheit zum 2:0 nicht nehmen (85.). „Das war ganz wichtig für das Selbstvertrauen. Jetzt können wir etwas beruhigter in die nächsten Aufgaben gehen.“ Mit dem Sprung auf Platz zwölf ist Trainer Giovanni Taverna gestern ein ganz wichtiger Etappensieg gelungen.

Weitere Hintergründe zur Fußball-Westfalenliga finden Sie am Montag in der „Glocke“.

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