SVE-Handballer stellen wichtige Weichen
Bild: Toppmöller
Gemeinsam wollen sie die Handballer des SV Eintracht Dolberg nach vorne bringen: (v. l.) der neue Frauentrainer Dogan Aydogdu, der 1. Vorsitzende Frank Penger, Herrentrainer Hans-Peter Esch und der Co-Trainer der Männer, Norbert Penger.
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 „Wir haben uns jetzt schon entschlossen, die neuen Trainer vorzustellen, damit auch die Spieler und Spielerinnen eine Planungssicherheit haben“, erklärte der erste Vorsitzende Frank Penger.

Penger selbst tritt nach 13 Jahre Trainertätigkeit zurück. „Es muss auch mal was Neues her. Irgendwie stumpft das Ganze auch ab. Ich habe 13 Jahre mit Unterbrechung als Frauentrainer gearbeitet, jetzt möchte ich mich mehr auf die Vereinsarbeit stürzen“, begründete Penger seinen Schritt.

Der 29-jährige Dogan Aydogdu ist kein Unbekannter. Bei der Ahlener SG und beim SV Eintracht Dolberg war er als Jugendtrainer erfolgreich. Der B-Lizenzinhaber betritt in puncto Frauenhandball kein Neuland. Er war Coach der Verbandsligamannschaft des ASV Hamm. „Ich werde auch weiter im Jugendbereich des SVE tätig sein. Wir wollen Handballtalente gezielt fördern, damit wir in Zukunft Nachwuchs für unsere Seniorenmannschaften haben“, betonte Aydogdu.

Männertrainer „Hape“ Esch hat für ein weiteres Jahr verlängert. „Ich freue mich, dass Hape bei uns bleibt. Er hat bisher sehr gute Arbeit geleistet“, sagte Penger. Esch ist seit fünf Jahren beim SVE und hat eine sehr gute Mannschaft aufgebaut, die noch stärker aufgestellt werden soll. „Das soll nicht heißen, dass wir im nächsten Jahr aufsteigen, sondern langfristig gesehen den Umbruch in der Mannschaft weiterführen und ein starkes Team bekommen“, sagte Esch.

Ihm zur Seite steht für ein weiteres Jahr Co-Trainer Norbert Penger, der Esch bereits zwei Jahre in allen Belangen unterstützte. „Alleine bekommt man das nicht hin. Wir sind ein gutes Team und ergänzen uns“, sagte Esch.

Die anspruchsvolle Arbeit der Vorjahre hat den gesamten Verein nach vorne gebracht. „Wir wollen weiter langfristig denken und nichts über das Knie brechen. Hier ist jeder willkommen, der woanders keine Alternativen sieht. Wir sind und bleiben ein familiärer Verein“, betonte Frank Penger.

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