SVO-Altherren verteidigen Pott‘s Cup
Bild: Brandt
Während die Oelder (blaue Trikots) sich den Pott’s-Cup erneut holten, musste sich die Warendorfer SU vor eigenem Publikum mit Platz zwei begnügen.  
Bild: Brandt

Seine Schützlinge stellten in der 22. Minute die Weichen auf Sieg, als Marco Vennewald per Bogenlampe erfolgreich war. WSU-Torhüter Michael Kintrup machte dabei naturgemäß keine glückliche Figur. Ansonsten tat sich im ausgeglichenen ersten Durchgang wenig.

Das änderte sich in Hälfte zwei. Nun kamen beide Teams zu zahlreichen Möglichkeiten. In der 51. Minute ließ der Sekunden zuvor eingewechselte Nevres Ramic die Riesenchance zum Ausgleich aus, als er an Schlussmann Tobias Predeick scheiterte. Sieben Minuten später war es erneut Ramic, dessen abgefälschter Schuss das Oelder Gehäuse knapp verfehlte.

Der Ausgleich lag in der Luft, das Tor fiel aber auf der anderen Seite. Nach einem zu kurzen Rückpass von Marco Barkey traf Berthold Druffel zum 2:0 (61.). Die Vorentscheidung war gefallen. Die Hausherren mühten sich weiter, ein Tor war ihnen aber nicht vergönnt. In der Schlussphase fingen sie sich noch die Gegentreffer von Sascha Knoblich (72.) und Jörg Haske (76.) zum 0:4-Endstand.

„Wir haben zwei Gastgeschenke verteilt und dadurch das Spiel aus der Hand gegeben. In der zweiten Halbzeit waren wir dran. Wenn wir das 1:1 gemacht hätten, wäre die Partie vielleicht gekippt“, resümierte WSU-Altherrenobmann Heiner Schabhüser.

Nach der Siegerehrung durch Brauerei-Chef Jörg Pott gingen die Aktiven zum gemütlichen Teil über. Für Pott’s-Cup-Organisator Edmund Dalecki bildete der Finaltag einen würdigen Abschluss eines gelungenen Wettbewerbs.

WSU: Kintrup, Brändle (56. Scheibe), Walter, Marco Barkey, Lompa, Fluck, Maik Barkey, Wessel (66. Mönnigmann), Schlieker, Khan, Ibrahimovic (50. Ramic)

SVO: Predeick, Schmack, Soboczynski, Knoblich, Lacalamita (41. Wittelmann), Vennewald (59. Rehberger), Haske, Druffel, Ibik, J. Kleinelanghorst, Kleinhaus (44. Grzona)

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