SVS lässt sich Heimsieg noch entreißen
Bild: Herzog
Da war Spexards Welt noch in Ordnung: Torschütze Justin Kemper (Mitte) bejubelt mit Nico Schürmann das frühe 1:0. Mit zwei späten Treffern glich der TuS Hiltrup allerdings noch aus.
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 „Wir sind der Verlierer des Tages.“ Trainer Martin Simov konnte sich nach dem misslungenen Finale verständlicherweise nicht daran erfreuen, den Vorsprung auf die Abstiegsränge mit dem Unentschieden ausgebaut zu haben. Schließlich lagen drei Punkte bereits auf dem Silbertablett. Obwohl der spielstarke TuS Hiltrup den „Spechten“ das Leben zu Beginn schwer gemacht hatte und SVS-Torwart Yannik Ellguth gegen Guglielmo Maddente zwei Mal vorzeitig gefordert war, fanden den Spexarder mit jedem gewonnenen Zweikampf besser ins Spiel.

Justin Kemper versenkt

Der Lohn war ein schön herausgespielter Führungstreffer. Willi Merklinger startete auf der linken Seite durch, Nico Schürmann verlängerte die Flanke auf den zweiten Pfosten und Justin Kemper versenkte den Ball zum 1.0 ins Eck (21.). Den zweiten Durchgang eröffneten die „Spechte“ mit einem Lattenknaller von Philipp Kunde (48.). Den Abpraller setzte Justin Kemper per Kopf neben das Tor. Danach ließen sich die Spexarder immer weiter zurückdrängen und sahen sich schon bald einer reinen „Abwehrschlacht“ ausgesetzt. „Die erste Hälfte geht an uns. Nach der Pause machen wir es dann einfach schlecht“, befand SVS-Trainer Martin Simov nach Spielschluss.

Spexard stellt das Spielen ein

Da dem Hiltruper Anrennen aber immer wieder ein Spexarder Bein im Wege stand, hielt Yannik Ellguth sein Tor lange sauber. Schließlich bahnte sich dann sogar die Entscheidung zugunsten der Gastgeber an. Der eingewechselte Co-Trainer Charbel Abdullahat hatte nach einer Flanke von Sascha Lepper kurz vor Schluss zum umjubelten 2:0 gekontert (89.). Doch Spexard stellte kurz darauf das Spielen ein, ließ Manuel Beyer umgehend zum Anschluss einschießen und brachte den Sieg nicht über die Nachspielzeit. Mit einem langen Ball auf Jonas Wiethölter hebelte Hiltrup die aufgerückte Abwehr aus und hinterließ mit dem Ausgleich eine fassungslose „Spechte“-Elf.

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