Said schießt RW Ahlen zum ersten Sieg
Bild: Stiemke
Endlich was zu feiern: RW Ahlen bedankt sich bei den rund 50 Fans, die mit in Erndtebrück waren.
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„Der kann was auslösen“, ist auch der zurückhaltende Krug etwas berauscht vom ungewohnten Nippen am Siegeswein. Noch in der Pause lockte der Übungsleiter seine Spieler eher bedächtig: „Wenn wir hier 0:0 spielen, können wir entspannt sein. Aber hier ist mehr drin, fangt es nur clever an.“

Aber auch mit Glück und Motivation. Es war nämlich wieder alles drin, was RW Ahlen die letzten Spiele so schwer gemacht hat. Die großen Chancen für den Gegner, aber auch das Pech mit dem Unparteiischen. Der hatte ein „klares Tor“ (Krug) von Brandao Bello wegen Abseits nicht gegeben (38.). Und das auch noch in einer Phase, in der Hahnemann gleich zwei Mal aus kürzester Distanz gegen Wahl und Meißner pariert.

 Überhaupt scheint sich der junge Torhüter gegen Turgay Tapu im Kampf um die Nummer Eins durchzusetzen. „Ein junger Mann mit so viel Potenzial, da muss man an den Verein denken“, sagt Krug aber auch in dem Wissen, dass in sechs langen Wochen Winterpause noch jede Menge passieren kann.

 Das hätte es auch nach der Pause, denn RW Ahlen legte an Tempo zu. Hinten mit Thamm und Glöden die Lufthohheit und vorne mehr Dampf: „Erndtebrück hatte nach der Pause kaum noch eine Chance“, war Krug zufrieden. Mit Said war er es sicher auch. Der rechte Offensive übte zuerst zweimal nach Eckbällen von Cabuk, mit denen er am Torwart Renner und am eigenen Maß scheiterte (57./ 73.); beim dritten Mal ging mit dem Gegenstoß im Pulverwaldstadion nichts mehr schief – 1:0 für RW Ahlen. „Haben wir gut hingekriegt“, ist Krug schaumgebremst, wo fast alle ausflippen könnten.

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