Salewskys heilende Hände gefragt
Bild: Toppmöller
Die Dienste des besonders gut ausgebildeten Tobias Salewsky schätzen nicht nur Niklas Seifert (v. l.) und seine ASG-Mitspieler, sondern auch die Bundesliga-Handballerinnen der HSG Blomberg Lippe und die Spieler des Zweitligisten TV Emsdetten.  
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Hauptberuflich arbeitet Salewsky für der Physiotherapie-Praxis Hinkämper-Kreul in Ahlen, die die erste Mannschaft der Rot-Weißen unterstützt. Einen Namen hat sich der 26-jährige aber nicht nur beim Drittligateam gemacht, sondern auch bei den anderen Seniorenteams der Ahlener SG und den Jugendteams des HLZ.

Im zurückliegenden Jahr hat Salewsky viel Freizeit und Geld in eine besondere Ausbildung investiert. Nach einer praktischen und theoretischen Ausbildung an der Sporthochschule Köln ist er jetzt ein DOSB-lizensierter Athletiktrainer. In Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt es bislang nur 60 Fachleute mit dieser Zusatzqualifizierung. Die Prüfung legte der gelernte Physiotherapeut vor Experten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) in Köln und in der heimischen HLZ-Halle ab.

Während andere Ausbildungen sich auf Einzelbereiche wie Schnelligkeits- oder Hanteltraining beschränken, stand für den Ahlener deutlich mehr Stoff auf dem Plan. In Theorie und Praxis wurden Themen wie Psychologie, Training der Energiebereitstellung, Ernährung, Regenegationsmanagement und Diagnostik gepaukt.

„Wir können dadurch nicht nur Verletzte schneller wieder auf die Beine bekommen, sondern können auch im Bereich der Athletik Mannschaften nach vorn bringen“, erklärt Salewsky. Bestes Beispiel dafür ist die erste Mannschaft der Ahlener SG. Ein erarbeitetes Trainingsprogramm, das Salewsky in Absprache mit Trainer Sascha Bertow entwickelt hat, zeigt bei den Messdaten der Spieler, dass die Sportler sich im athletischen Bereich verbessert haben und die Kurven nach oben zeigen.

Doch nicht nur die ASG profitiert von der Arbeit Salewskys. Mittlerweile werden seine Dienste auch von der Frauenmannschaft der HSG Blomberg-Lippe in der ersten Bundesliga sowie dem Zweitligisten TV Emsdetten beansprucht. Dabei soll es aber nicht bleiben. „Wir wollen unser Wissen auch anderen Vereinen und Sportarten zur Verfügung stellen“, betont Salewsky.

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