Sascha Bertow prognostiziert heißen Tanz
Bild: Wegener
Dima Stukalin (r.) und die anderen ASG-Akteure müssen sich in Gevelsberg auf heftige Gegenwehr einstellen.  
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 „Sportlich erinnere ich mich gerne. Persönlich nicht. Das war schon eine schlimme Geschichte“, sagt das Handball-Urgestein. Am Samstag, 27. September, ab 19.15 Uhr ist das für den HSG-Trainer aber Geschichte, denn dann ist die Mannschaft von Trainer Sascha Bertow in der Gevelsberger Sporthalle West zu Gast.

Die Gastgeber sind mit 2:4 Punkten gestartet und Elfte. Zum Auftakt düpierte die Müller-Sieben Bielefeld/Jöllenbeck beim 29:20-Erfolg. Danach setzte es zwei Niederlagen. In Augustdorf verlor die HSG mit 23:30, eine Woche später folgte eine 20:27-Niederlage in Spenge. „Das Verletzungspech trifft uns knochenhart“, sagt Müller, der fünf Ausfälle beklagt.

Mit Christopher Schrouven, Sebastian Breuker und Max Fischer ist eine komplette Rückraum-Reihe ausgefallen. Linksaußen Fabian Kling laboriert an einer schweren Augenverletzung. Kreisläufer Kevin Kliche pausierte wegen einer Fußverletzung unter der Woche.

„In der vergangenen Woche haben wir gesehen, dass Spenge unter den Umständen nicht unsere Kategorie ist, und das wird gegen Ahlen auch so sein“, erklärt der HSG-Trainer. „Das muss man ganz realistisch sehen.“ Die Punkte zum Klassenerhalt wollen Müller und seine Männer gegen andere Mannschaften holen.

Sein ASG-Pendant ASG-Bertow hat an Gevelsberg keine guten Erinnerungen. Neben der deftigen Niederlage in der Rückrunde gab es in der vorigen Saison daheim nur ein 23:23. Er stellt sich erneut auf einen heißen Tanz ein.

Er ist sich sicher, dass es sein Team mit der Leistung der zweiten Hälfte gegen Augustdorf sehr schwer haben wird, als es zerfahren und über weite Strecken unstrukturiert gespielt und viel zu viele Fehler produziert hat. Dass Bertow jüngst auf Kevin Wiegers, Thomas Cervenka, Pavol Niroda und Thomas Lammers beim Training verzichten musste, macht die Aufgabe nicht leichter.

„Wir müssen an die guten Ansätze gegen Augustdorf anknüpfen, dann können wir erfolgreich sein“, sagt Bertow, wohlwissend, dass seiner Mannschaft ein sehr schweres Auswärtsspiel bevorsteht. „Das wird für uns ein echtes Vier-Punkte-Spiel.“

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