Sassenberg gewinnt das Kellerduell 4:1
Bild: Havelt
Der VfL Sassenberg mit (v.l.) Michael Wessel, Matthias Lückemeier und Stefan Wortmann gewann 4:1 gegen Herringen.
Bild: Havelt

„Das war ein hartes Stück Arbeit“, atmete VfL-Trainer Daniel Strotmann – er war vom ganz schwachen Schiedsrichter wegen Reklamierens in der 78. Minute von der Bank hinter die Bande geschickt worden – tief durch. Insgesamt war Strotmann durchaus zufrieden, einzig mit der Chancenauswertung haderte er. „Wir hätten uns locker ein positives Torverhältnis herausschießen können.“

Damit traf er es auf den Punkt: Ein Chancenverhältnis von 4:1 in der ersten, eines von 11:2 in der zweiten Hälfte, machte am Ende 15:3 gute Möglichkeiten. Dass es letztlich nur 4:1 hieß und aus Sicht der Gastgeber viel zu lange spannend blieb, hatte sich die Mannschaft selbst zuzuschreiben.

In der 11. Minute brachte Matthias Lückemeier die Sassenberger nach Vorarbeit von Michael Wessel per 16-Meter-Flachschuss mit 1:0 in Führung. Tobias Brand (16.) und Stefan Wortmann (28.), der sogar bereits den Torwart umspielte hatte, verpassten eine frühe Entscheidung.

Dass Andre und Matthias Lückemeier kurz nach dem Wechsel auch die nächsten Chancen liegenließen, rächte sich in der 51. Minute, als Oliver Jahncke aus dem Nichts zum 1:1 ausglich.

In der 59. Minute bereitete wieder Wessel toll vor, Johannes Vogelsang vollendete zum 2:1. Spätestens mit dem 3:1 (61.) per von Tobias Brand verwandeltem Foulelfmeter – Kastilan hatte Matthias Lückemeier gelegt – war die Partie entschieden. Zwar traf Brand zum 4:1-Endstand in der 81. Minute, ansonsten verpassten die Sassenberger aber einen Kantersieg, der auch zweistellig hätte werden können.

Ein ums andere Mal kamen die VfL-Akteure freistehend aus kurzer Distanz zum Abschluss. Gästetorwart Thomas Olbrich, der mit Abstand beste Herringer, vereitelte die Chancen und hielt sogar noch einen Brand-Elfer (78.).

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