Sassenberg muss ins Abstiegs-Finale
Bild: Brandt
Die Handballerinnen des VfL Sassenberg, hier mit Stefanie Herweg (r.), verloren zu Hause gegen Greven mit 23:26 und haben nun ein Endspiel um den direkten Klassenerhalt.
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Somit kommt es Sonntag, 13. April, in Telgte zum Endspiel um den direkten Klassenerhalt. Der VfL muss gewinnen, um die Relegation zu vermeiden.

Haßmann hatte den Grund für die Niederlage gegen Greven schnell ausgemacht: „Wir haben so viele Hundertprozentige verballert, dass es eigentlich für zwei Spiele reicht.“ Der VfL-Übungsleiter sprach in dem Zusammenhang vom „Tag der vergebenen Möglichkeiten“. Bei Greven sei hingegen fast jeder Wurf ein Treffer gewesen. „Die Torwart-Position hat sicher mit den Ausschlag gegeben“, meinte Haßmann.

Zumindest war die Partie in der Herxfeldhalle bis zum Schluss spannend. Die Gastgeberinnen waren gleich hellwach und lagen nach ausgeglichener Anfangsphase zwischenzeitlich mit 6:4 vorn. Über 7:7 (20.) konnten sich die Coesfelderinnen dann aber bis zur Pause auf 12:7 absetzen. Haßmanns Ansprache hatte ihre Wirkung offenkundig nicht verfehlt. Denn seine Schützlinge meldeten sich im zweiten Durchgang zurück. Sie verkürzten den Rückstand beständig und glichen in der 46. Minute zum 17:17 aus. Die Partie war nun offen.

Wenige Minuten vor Schluss stand es 23:23. Die Gäste gingen wieder in Führung, dann gab es Siebenmeter für Sassenberg. Doch Carina Westermann scheiterte an der Coesfelder Torhüterin. Im Gegenzug fiel das 23:25. Eine Minute vor dem Ende nahm Haßmann noch eine Auszeit, doch es half nichts mehr. Vielmehr entschied Coesfeld mit dem Treffer zum 23:26 das Spiel. „Wir haben gefällig gespielt, aber unsere Möglichkeiten nicht genutzt“, brachte es der VfL-Trainer auf den Punkt.

VfL: Feldwisch, Steinkuhl – Blume (9), Westermann (6/4), Strotmeier (2/2), Tönnemann (2), Niestert (2), Herweg (1), Buchholz (1), Meinersmann, Merschhoff

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