Sassenberg verspielt 2:0 in vier Minuten
Bild: Kruse
Michael Wessel (r.) machte das Sassenberger 1:0.
Bild: Kruse

 Beiden Mannschaften merkte man an, dass sie Neuland betraten und das es wohl noch zwei bis drei Spiele dauern wird, um sich in der neuen Liga zu akklimatisieren. „An der Feinabstimmung haperte es einfach noch etwas“, sah auch Sassenbergs Trainer Daniel Strotmann noch Luft nach oben bei seinen Schützlingen. Von Unzufriedenheit war dennoch nichts zu spüren: „Das wir es besser können, wissen wir. Aber am Anfang müssen wir vielleicht noch etwas Lehrgeld zahlen.“

Die Hesselstädter legten das Hauptaugenmerk zunächst auf die Defensive und versuchten immer wieder mit schnellen Gegenstößen zum Torerfolg zu kommen. Das klappte allerdings nur teilweise, denn vor dem Strafraum fällten die Akteure zu oft die falsche Entscheidung.

Michael Wessel brachte den VfL bereits vier Minuten nach dem Anpfiff in Front. Dann verpasste der VfL es, aus seinen Kontern mehr Kapital zu schlagen. Erst nach gut einer Stunde legten die Gäste nach. Mario Kiese erhöhte auf 2:0, ehe Bönen im direkten Gegenzug den Anschlusstreffer erzielte. „Das war absolut unnötig und hat den Gegner überhaupt erst zurück ins Spiel gebracht“, meinte Strotmann, der das Unheil bereits kommen sah. Denn nur drei Minuten später kamen die bis dahin unterlegenen Gastgeber auch noch zum Ausgleichstreffer. Rüchan Akman schloss eine starke Einzelleistung mit dem 2:2 ab.

SOCIAL BOOKMARKS