„Sauerei, was RW Ahlen da macht“
Ärgert sich über RW Ahlens Hin und Her: Oeldes Trainer Dominik Kretz.

Sowohl Kretz als auch sein Kollege Detlev Bornemann (Sünninghausen) beklagen die Ahlener Personalpolitik. Mal erhält RW Ahlens Trainer Beyti Demiray Unterstützung aus dem Oberliga-Kader, mal bleibt der Zulauf aus. „Man weiß nie, welche Mannschaft da aufläuft. Das sind zwei ganz verschiedene Gesichter, die Ahlen zeigt“, schimpft Kretz, der allerdings böse Erfahrungen gemacht hat. Am 12. Oktober verlor der derzeitige Spitzenreiter der Kreisliga 0:3 gegen den RWA. Mit Greshake, Weber, Braun und Lehmann halfen gleich vier Akteure aus dem Oberliga-Kader aus.

 Ein ganz anderes Bild lieferte Ahlen sieben Tage später: Mit einer Rumpf-Truppe kassierten die Rotweißen eine saftige 4:13-Klatsche gegen Rolands Zweite. Ist das noch fair? „Nein!“, schließt sich Sünninghausens Bornemann Kretz an und geht sogar noch einen Schritt weiter: „So können Abstiege und Meisterschaften entschieden werden.“

 Im Fadenkreuz der Kritik steht Ahlens Übungsleiter Beyti Demiray, der deutlich macht, dass ihm bei der Aufstellung quasi die Hände gebunden seien. „Das wird von oben klar geregelt. Da kann ich nicht viel machen“, erklärt der Übungsleiter, der die Meinung aus Oelde und Sünninghausen dennoch nicht teilt.

„Die Jungs, die dann bei uns mitwirken, sind doch keine Bundesliga-Spieler“, betont Demiray, der anfügt: „Wäre Oelde bei der 0:3-Pleite nicht so blöde gewesen und hätte seine Chancen genutzt, würde sich keiner beschweren. Vielleicht sollten die Oelder ein bisschen mehr die Probleme bei sich suchen.“

 Dass der Schuss mit Oberliga-Kickern auch nach hinten losgehen kann, zeigte die Partie zwischen RW Ahlen II und BW Sünninghausen vor zwei Wochen. 3:3 trennten sich beide Teams. Zwei Treffer des BW verschuldete Ahlens Abwehrspieler Kordian Rudzinski. Und der spielt sonst wo? Genau, in der Oberliga.

Was die anderen Trainer dazu sagen und einen Kommentar zum Thema lesen Sie in der Glocke am Mittwoch.

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