Schierbaum soll Lücke in der Abwehr schließen
Bild: Dünhölter
Eine lange Zwangspause muss SC Wiedenbrücks Defensivexperte und Kapitän Mariusz Rogowski (l.) wegen seines doppelten Schienbeinbruchs einlegen. Ihn soll Neuzugang Mitja Schierbaum ersetzen.
Bild: Dünhölter

Dem  Trainer des SC Wiedenbrück 2000 bietet die Begegnung mit dem Bezirksligisten aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein die Chance, das eine oder andere Experiment zu wagen – auch mit Blick auf kommenden Aufgaben in der Liga.

„Ja . . .“, sagt Theo Schneider, „ . . . jetzt geht das im Pokal wieder von vorne los.“ Gerade erst haben sich Spieler, Trainer und Verantwortliche des SC Wiedenbrück mit dem Zweitligisten SV Sandhausen als Gegner in der zweiten Runde des DFB-Pokals halbwegs angefreundet, geht es im Westfalenpokal darum, sich im Optimalfall erneut für die Hauptrunde zu qualifizieren.

„Hab‘ ich auch noch nie gehört“, sagt Schneider über den heutigen Gegner Germania Salchendorf, Bezirksligist aus der gleichnamigen 3400-Einwohner-Gemeinde, ein Ortsteil von Neunkirchen. Viel mehr muss Schneider auch nicht wissen. Denn Fakt ist: „Natürlich sind wir haushoher Favorit“, sagt der SCW-Trainer.

Wie es haushohen Favoriten im Pokal ergehen kann, hat der SC Wiedenbrück vor anderthalb Wochen erlebt – gegen Düsseldorf freilich aus einer ganz anderen Perspektive. Ein Scheitern kommt für Theo Schneider allerdings nicht in Frage: „Wir wollen da von Beginn an permanent Druck machen und dem Gegner gar nicht erst Hoffnung machen.“

Ein Spieler wird heute Abend besonders im Augenmerk des Wiedenbrücker Trainers stehen: Mitja Schierbaum, 19 Jahre jung, und erst in diesem Sommer in den SCW-Kader aufgerückt. Er soll den verletzten Kapitän Mariusz Rogowski auf der linken Seite der Viererkette ersetzen. „Mal sehen, was er so drauf hat“, sagt Schneider, der große Stücke auf den Jungspund hält. Außerdem nicht spielen wird Carsten Strickmann, der in dieser Woche beruflich stark eingespannt ist.

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