Schlappe beim Goliath vorprogrammiert
Bild: Wegener
Für Sascha Bertow und seine ASG kann es nur um Schadensbegrenzung gehen.
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Seit dem jüngsten Aufeinandertreffen beider Mannschaften im November hat sich eine Menge getan. Während die ASG sich nach der 26:41-Heimniederlage am Tabellenende festsetzte, startete Ferndorf eine beachtliche Siegesserie. In den folgenden 14 Spielen gab das Team von Trainer Caslav Dincic nur zwei Punkte ab.

GWD Minden und Bayer Uerdingen waren die einzigen Mannschaften, die dem TuS je einen Punkt streitig machen konnten. Daher führen die Hessen die Tabelle mit 42:10 Punkten und mit sechs Zählern Vorsprung vor der Konkurrenz aus Leichlingen an. Rein rechnerisch ist Ferndorf zwar noch nicht aufgestiegen, doch in Anbetracht der gezeigten Leistungen zweifelt kaum jemand am Aufstieg.

Da sich die Vereinsoberen in jüngster Vergangenheit nicht klar in Sachen Zweite Liga geäußert hatten, gab es reichlich Gelegenheit zu Spekulationen. Um wieder Ruhe in Verein und Umfeld zu bekommen, entschloss sich der Vorstand nach dem jüngsten 34:30-Erfolg gegen Nordhemmern/Mindenerwald, die Lizenz für die Zweite Liga zu beantragen. Damit steht fest, dass der TuS für den Aufstieg bereit ist, wohl wissend, dass die finanzielle Lage keine großen Sprünge in der eingleisigen Liga zulassen wird. Ein sofortiger Wiederabstieg wäre jedoch kein Beinbruch.

Angesichts dieser Ausgangslage geht ASG-Trainer Sascha Bertow davon aus, dass die Ferndorfer Fans ihre Mannschaft zahlreich unterstützen werden. „Wir können da ganz gelassen und locker aufspielen“, sagt er und nimmt das Spiel eher auf die leichte Schulter. Zumal das Training unter der Woche unter dem Fehlen des ein oder anderen Akteurs gelitten hat. Doch das ist kein Beinbruch.

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