Schneider rettet Hoetmar einen Punkt
Bild: Brandt
Daniel Averbeck und der SC Hoetmar holten gegen den TSV Handorf letztlich etwas glücklich zumindest einen Punkt.
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 „Den Punkt müssen wir so mitnehmen. Das ist das zweite Mal in Folge, dass wir es nicht geschafft haben, Struktur in unser Spiel zu bringen. Das Fußballspielen fällt uns im Moment schwer“, stellte Dennis Averhage fest. Wenngleich der SCH-Trainer das Ergebnis nicht gänzlich glücklich fand, wollte er das Chancenplus des Gegners nicht verhehlen.

Dabei hatte seine Mannschaft einen guten Start erwischt und die erste Chance verzeichnet, als Daniel Averbeck beinahe einen Fauxpas von Torhüter Christopher Nientied bestraft hätte (13.). Ab Mitte des ersten Durchgangs wurden die Gäste stärker, und Hoetmar geriet vor der Pause ins Schwimmen. Maik Eggelnpöhler klärte mit vollem Körpereinsatz (30.), Yunus Saltabas parierte einen Versuch aus etwas spitzem Winkel (35.). Außerdem traf Annegarn unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff den Pfosten.

Die Pause kam den Gastgebern zugute. Doch nach dem Wechsel ging es zunächst so weiter. Handorf arbeitete an der Führung, ließ dabei sogar eine der sogenannten Hundertprozentigen ungenutzt. Saltabas wäre bei dem Kopfball aus kürzester Distanz machtlos gewesen (55.). In der 67. Minute war das Hoetmarer Glück vorerst aufgebraucht, als Julian Austermann die Gäste dann doch verdientermaßen in Front brachte. Kurz darauf wäre der Weg für die Hausherren beinahe sehr weit geworden, denn der TSV verpasste die Vorentscheidung nur knapp (71.).

Wie das manchmal so ist im Fußball, sollte Handorfs Pech schon bald Hoetmars Glück werden. Denn keine 120 Sekunden nach dieser Großchance klingelte es völlig überraschend auf der anderen Seite. Dennis Schneider nutzte ein Zuspiel von Moritz Höne zum ebenso sehenswerten wie schmeichelhaften Ausgleich.

Der Treffer gab dem SCH spürbar die Sicherheit zurück. Das Unentschieden geriet nicht mehr ernsthaft in Gefahr. „Wir haben zum ersten Mal nach einem Rückstand noch einen Punkt geholt. Das ist sehr positiv“, kam Averhage zu einem versöhnlichen Resümee.

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