Schubert-Doppelpack beim Warendorfer 3:0
Bild: Havelt
Die Warendorfer (v.l.) Niklas Steinkamp, Pascal Witlandt, Lukas Schubert und Pavel Borisov freuten sich über den Heimsieg.
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 „Wir hätten gerne besser gespielt, wichtig sind aber in erster Linie die drei Punkte“, fasste WSU-Trainer Markus Kleine-Tebbe die Begegnung gegen den Tabellenvorletzten treffend zusammen.

Die Hausherren mussten aber auch nicht glänzen, um zu gewinnen. Es reichte eine offensiv mäßige und defensiv grundsolide Vorstellung für einen jederzeit ungefährdeten Sieg.

Schmeichelhafter Elfmeter

Immerhin waren die Tore jeweils nicht alltäglich. Beim 1:0 half der Schiedsrichter ein wenig mit, als er Strafstoß für die Gastgeber pfiff. Er hatte ein Foul von Matthias Bsufka an Martin Nachtigäller gesehen. Max Schubert verlud den Gästekeeper zur Führung der Hausherren.

Schubert hält den Fuß davor

Nur fünf Minuten später hatte Christoph Kuhlmeier das 2:0 auf dem Fuß, verzog aber knapp. Es dauerte bis zur 41. Minute, ehe es dann doch soweit war. Steffen Serrs Aussetzer führte zum zweiten Warendorfer Treffer. Der Heessener hatte den Ball sicher sechs Meter vor dem eigenen Kasten und ließ sich alle Zeit der Welt. Max Schubert sprintete heran und hielt den Fuß vor den Ball. Serr wurde hektisch, wollte den Ball wegschlagen und traf Schuberts Bein. Von dort prallte das Leder zum 2:0 ins Netz.

Heessen ohne Torchance

In Halbzeit zwei wurden die Gäste zwar etwas aggressiver, blieben die kompletten 90 Minuten lang aber ohne jede Tormöglichkeit. Die Emsstädter waren bei ihren vorgetragenen Kontern nicht genau genug, um mehr Kapital aus den sich immer wieder bietenden Räumen zu schlagen. Mit mehr Abgeklärtheit hätte das Ergebnis letztlich noch deutlicher ausfallen können.

Einen Treffer erzielten die Warendorfer aber doch noch. In der 78. Minute ließ der eingewechselte Niklas Steinkamp einen SV-Akteur stehen, umspielte Torwart Cedric Packheiser und schoss zum 3:0-Endstand ins Netz.

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