Schwache Warendorfer SU verliert 1:2
Bild: Havelt
Pavel Borisov (r.) verlor mit der WSU.
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 „Es war ein Spiel zweier schlechter Mannschaften und in der ersten Halbzeit von unserer Seite indiskutabel“, redete Kleine-Tebbe Klartext.

Ganz schwache erste Hälfte

In der Tat brachten beide Mannschaften im ersten Abschnitt so gut wie nichts zustande. Das Fehlpassfestival verursachte bei den Zuschauern ob des frustrierten Dauer-Kopfschüttelns fast schon Nackenschmerzen. Es gab nur eine gelungene Szene und die hatte der TuS. Nach einem Doppelpass stand Michael Mryka plötzlich frei und vollendete zum 1:0.

Nach dem Wechsel steigerten sich beide Teams zwar, hatten aber trotzdem nicht mehr als Kreisliga-Niveau. Den Gästen gelang ein wenig mehr. Mryka ließ zwei gute Chancen aus (47., 61.). Das rächte sich in der 71. Minute. Marcel Piesch foulte Niklas Steinkamp auf der Linie des 16ers. Da die nunmal zum Strafraum gehört, legte sich Max Schubert das Leder hin und traf per Elfmeter zum 1:1. Auf einmal war die WSU wieder im Spiel.

Ausgleich hält nur sieben Minuten

Die Ernüchterung folgte nur sieben Minuten später. Andre Lorengel ließ gleich zwei Warendorfer aussteigen und traf aus 15 Metern zum 1:2. In der 83. Minute verpasste der eingewechselte Bastian Grothues die Chance zum 2:2, als er aus zwölf Metern in Gästekeeper Stefan Küritz seinen Meister fand.

„Wir haben verdient verloren“, musste Kleine-Tebbe nach dem Abpfiff eingestehen. Wir haben zu viele und zu einfache Fehler gemacht.“

Dazu kam, dass einige Warendorfer weit unter Normalform agierten. Vor allem die sonst gerühmte Defensive patzte ein ums andere Mal. Gestern wurde ganz deutlich, dass die WSU ohne Karim Homrani (verhindert) und Aleksander Knezevic (Abgang) defensiv gleich mindestens eine Klasse schwächer ist als in der vergangenen Bezirksliga-Saison.

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