Sechs Warendorfer Fechter fahren zur DM
Bild: Havelt
Bei den Deutschen B-Jugend-Meisterschaften starten gleich ein halbes Dutzend Degenfechter der FSG Warendorf. Trainer Michael Zimmermann (v. l.) ist zurecht stolz auf die erfolgreichen Qualifikationen von Keanu Nagel, Jonas Braun, Leon Niehues, Laetitia Werner, Klara Wirth zur Osten und Lasse Vissing.
Bild: Havelt

Die Mädchen werden am 18. und 19. Juni in Solingen kämpfen, die Jungen zwei Wochen früher am 4. und 5. Juni in Itzehoe.

Alle gehören der Fecht-Sport-Gemeinschaft Warendorf an und werden vom früheren Weltklasse-Athleten im Modernen Fünfkampf, Michael Zimmermann, trainiert. Drei betreiben auch den Mehrkampf, drei haben sich nur dem Fechten verschrieben. So unterschiedlich die Werdegänge des Sextetts sind, so unterschiedlich sind auch die Zielsetzungen. Gewinner sind sie bereits alle, haben sie sich doch jeweils über die Qualifikationsturniere die Tickets für den wichtigsten nationalen Wettkampf ihrer Altersklasse erfochten.

Alle Fechter sind momentan 13 Jahre alt und kommen aus den Jahrgängen 2002 und 2003. Allen voran Lasse Vissing, der schon im vergangenen Jahr Deutscher Vizemeister seines Jahrgangs wurde. „Ich möchte mich natürlich verbessern“, lacht er und hat damit natürlich nichts anderes als Platz eins angepeilt.

Das tut auch sein Vereinskamerad Keanu Nagel im jüngeren B-Jugend-Jahrgang. „Wenn man schon dahin fährt, will man natürlich auch gewinnen“, sagt der selbstbewusste Freckenhorster, der zuletzt Platz eins in der Landesrangliste belegte.

Leon Niehues, der momentan aufgrund von Achillessehnenproblemen kaum trainieren kann, geht defensiver an die Aufgabe heran. „Von den anderen etwas lernen und mich verbessern“, hat sich der 13-Jährige zum Ziel gesetzt.

Jonas Braun steht derzeit auf dem ersten Nachrückerplatz, wird aber voraussichtlich starten dürfen: „Es wäre einfach cool, dabei zu sein.“

„Unter die besten 20 kommen“, nennen Klara Wirth zur Osten und Laetitia Werner ihr gemeinsames Ziel. Beim einem Starterfeld von jeweils 96 Aktiven wären das schon Top-Platzierungen.

Problematisch gestaltet sich derzeit das Training. Der Wasserschaden im Hallenbad macht seit Wochen die darunter liegende Fechthalle unbrauchbar. Deshalb wird möglichst einmal pro Woche beim befreundeten Verein in Paderborn trainiert. Das ist zwar nicht optimal, tut der Motivation der Fechter aber keinen Abbruch.

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