Sechster Warendorfer Sieg in Folge
Bild: Havelt
Hart erkämpfe war der Auswärtssieg für Niklas Voss (Mitte) und die WSU.
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Dadurch kletterten die Emsstädter auf Platz zwei in der Tabelle und dürfen sich derzeit Spitzenmannschaft nennen.

Davon waren sie allerdings in der ersten Halbzeit vor allem in der Defensive weit entfernt. Bis zum 5:5 (8.) war die WSU noch auf Augenhöhe, danach setzte sich die TSG-Reserve über 9:6 (15.) sogar bis auf 19:14 (27.) ab. Zur Pause führte Harsewinkel mit 20:16.

Schon die Anzahl der Gegentore machte deutlich, wo es bei den Warendorfern im ersten Abschnitt haperte. Die Lücken in der Abwehr waren zu groß, die Würfe aus dem Rückraum konnten kaum geblockt werden und beide Torhüter kamen nicht richtig in die Partie.

Das sollte sich nach dem Wechsel allerdings schlagartig ändern. Der in Hälfte eins starke TSG-Mittelmann wurde nun von Pascal Nitsche kurz gedeckt und so völlig aus dem Spiel genommen. Zudem agierten auch die anderen Spieler in der Abwehr deutlich aggressiver und Tarshant Navaratnam hielt überragend.

Das zahlte sich aus. Beim 21:21 in der 38. Minute glich die WSU aus. Bis zum 25:25 (44.) blieb es eng. Dann setzten sich die Gäste auf 29:26 (51.) und 32:27 (53.) entscheidend ab. Da nutzte es auch nichts mehr, dass es Harsewinkel in den Schlussminuten mit einer Eins-Gegen-Eins-Deckung versuchte.

„Der Wille war schon in der ersten Halbzeit da, wir wollten aber mit dem Kopf durch die Wand und waren hinten nicht aggressiv“, analysierte Spielertrainer Rob de Pijper. „In der zweiten Hälfte haben wir dann so gespielt, wie ich mir das vorstelle.“

WSU: Navaratnam, Rau – Ahlbrand (9), Aldejohann (6), Hamsen (6/1), Nitsche (4/2), Wiedeler (3), Voss (3/2), Bilitewski (2), de Pijper (2), Muesmann (1), Schemann (1), Hipple

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