Selbstläufer geht in die 14. Runde
Lohn der Anstrengungen im Ziel sind Getränke, das Finisher-Handtuch, für alle Frauen eine Rose, eventuell eine Massage und Glückwünsche.

  Die „Nacht“  verwandelt Isselhorst für gut fünf Stunden in eine Laufarena. „Es läuft“, berichten unisono Gesamtleiter Werner Pohlmann, Jörg Düning (Anmeldung, Internet) und Dr. Andreas Kämpf (Presse) vom Stand der Vorbereitungen. Das um Felix Krull, der seit der ersten Veranstaltung 1999 zum Orgateam gehört, ergänzte Quartett hat seine Hausaufgaben erledigt. Der nicht unerhebliche Aufwand im Vorfeld wird erleichtert durch die tatkräftige Mithilfe der Isselhorster Sportvereine TVI und FCI, des DRK, Luttermöwen und der Landjugend Hollen.

Der Lauf war vor 14 Jahren von Jürgen Dahlke erstmals auf die Beine gestellt worden. Der Initiator der Isselhorster Nacht hat für den Hauptlauf über 9,2 Kilometer gemeldet. Genau wie auch Ingmar Lundström der schnellste Isselhorster, der die „Nacht“ 2003 und 2004 gewann. Gleich fünfmal in die Siegerliste hat sich bislang Michael Brand eingetragen (2006, 2007 und 2009 - 11). Ob der für die NSU Brakel startende Bad Driburger morgen dabei sein wird, ist noch genauso offen wie der Start der fünfmaligen Frauensiegerin Ilona Pfeiffer.

Gemeldet hat dagegen Kevin Sheppard, am Montag Sieger des Gütersloher Pfingstlaufes. Natürlich sind auch alle Teilnehmer des Volksbanken-Night-Run startberechtigt. „Viele Läufer entscheiden sich spontan und gucken auf das Wetter. Noch schlimmer ist es bei den Skatern, die es bei Regen auf unserem Kopfsteinpflaster schwer haben“, freut sich Jörg Düning um so mehr über die gute Resonanz bei den Voranmeldungen.

 400 „Hauptläufer“, 100 Teilnehmer des 100-Tage-Vorbereitungskursus, 185 „Jedermänner“, 15 Inliner, 90 Firmenläufer, 50 Bambinis und je 120 Schüler summieren sich auf 1080 Meldungen. „Im Vorjahr hatten wir 1300 Finisher. Das könnten wir übertreffen“, weist Düning darauf hin, dass ab 16.15 Nachmeldungen in der Sparkasse Isselhorst und in der Volksbank (beide Schülerläufe) möglich sind.

Für Musik an der Strecke sorgen Canarinhos mit Samba und Afro-Rhythmen. Ab 22 Uhr rocken Läufer, Organisatoren und Zuschauer bei „Krulls After Race Party“ ab. Die Überschüsse der „Nacht“ gehen an die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

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