Sieg in Gütersloh heizt Derby-Vorfreude an
Kaum ein Durchkommen gab es für die Gütersloher Angreifer gegen Neuenkirchen-Varensell.

Beide Teams ließen sich taktisch etwas einfallen. Gütersloh wollte SG-Spielmacher Marcel Schönhoff mit einer Manndeckung aus dem Spiel nehmen, die Gäste ihrerseits probierten es auf die gleiche Art und Weise und beorderten jeweils einen Aufpasser auf die Füße von Daniel Wiemann und Sebastian Sander. Neuenkirchens Konzept klappte besser.

Ohne Johannes Drexler sowie Yannick Fingberg mangelte es im HSG-Rückraum an Durchschlagskraft. Zwar sprang Mittelmann Kevin Hunke in die Bresche, aber die SG hatte auf der anderen Seite mehrere Alternativen in der Hinterhand. Zweimal zogen die Gäste vorentscheidend davon - doch beim 20:23 und 23:26 verpassten es die Neuenkirchener, den Sack zuzumachen.

In der Schlussphase schnupperten die Gütersloher zweimal am Anschlusstreffer, doch die Bälle wurden in der zweiten Welle vertendelt. Außerdem parierte SG-Keeper Maurice Ostmaier einige Hochkaräter. Zehn Sekunden vor dem Abpfiff erzielte die HSG den Endstand - zu spät für einen Punktgewinn.

Matthias Kollenberg war klar: „Wir haben einfach drei oder vier Fehler zu viel gemacht. Das gibt in so einer engen Partie den Ausschlag.“

Pendant Matthias Zelle war gut zufrieden: „Die Taktik ist aufgegangen. Das war ganz wichtig im Hinblick auf das kommende Wochenende.“ Dannkommt die HSG Rietberg-Mastholte.

HSG Gütersloh II: Wehmöller/Homuth - Hunke (6), Christ (5), J. Maletzki (5), M. Maletzki (3), Wiemann (3), Sander (3), Holtmann (1)

 SG Neuenkirchen-Varensell: Ostmaier/O. Kneuper - Schönhoff (8), Schröder (8), Ellefredt (4), Kampschnieder (3), Brüchert (2), Rötter (1), Heuermann (1), Grauthoff, S. Kneuper, Seelin

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