Spätes Helmer-Tor rettet WSU einen Punkt
Bild: Brandt
Nils Helmer (l.) rettete der WSU mit seinem Tor in der Nachspielzeit einen Punkte gegen Soest.
Bild: Brandt

Die Hausherren waren in der 78. Minute in Rückstand geraten. Der eingewechselte Dennis Nahrmann hatte Bünyamin Tas im Strafraum von den Beinen geholt. Dustin Wypyszewski verwandelte den fälligen Foulelfmeter sicher. Vier Minuten später vergab Tobias Schwienhorst auf Zuspiel von A-Junior Nils Helmer, der sein Starfelf-Debüt gab, die Riesenchance zum Ausgleich.

So deutete schon alles auf eine Heimniederlage für die Mannschaft von Markus Kleine-Tebbe hin. Dabei hätte diese zur Pause in Führung liegen müssen. In der 20. Minute schoss Christoph Kuhlmeier aus guter Position deutlich drüber. Vier Minuten später scheiterte der fleißige Kapitän Pascal Witlandt an Westfalia-Schlussmann Andreas Rupp, nach einer halben Stunde vergab Bernd Kieskemper. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hatte die WSU noch eine Doppelchance. Rupp ließ einen harmlosen Witlandt-Schuss fallen, doch Kieskemper konnte aus dem Patzer kein Kapital schlagen und schoss klar über das Tor.

Nach dem Wechsel häuften sich bei der Heimelf die Ungenauigkeiten. Die Soester wirkten strukturierter, so dass die Führung nicht völlig überraschend kam. Bis zur Nachspielzeit stand es 0:1. In der 91. Minute foulte Lukas Brenk im Sechzehner Bastian Grothues. Es gab Strafstoß für die WSU. Der an diesem Tag unglücklich agierende Kuhlmeier übernahm Verantwortung, scheiterte aber an Rupp. Doch in der Folge gab es noch einmal Ecke für die Hausherren. Im Anschluss an diese kam Helmer an den Ball und schoss unhaltbar zum umjubelten Ausgleich ein.

„Dass das 1:1 noch gefallen ist, spricht für die Moral der Mannschaft. Im Fußball gleicht sich alles aus. Vergangene Woche haben wir ein spätes Gegentor bekommen, jetzt sind wir die Glücklichen, wobei wir zur Pause schon führen mussten“, kommentierte Kleine-Tebbe.

SOCIAL BOOKMARKS