Spannungsprobleme vor „Ära Wiedenbrück“
Doppelt Pause: Timo Achenbach (Bild) hat Oberschenkel, Rouven Meschede Grippe.

„Jetzt wird es schwierig die Spannung hochzuhalten“, versucht der Übungsleiter nach dem letzten gemeinsamen Pizzaabend samt Rudelgucken beim DFB-Pokal und drei freien Tagen einfach mal mehr Spaß in den Einheiten zuzulassen. Dazu, bitte, bitte noch ein Testspiel dieses Wochenende – man sucht noch nach spielfreien Leidensgenossen, denen ebenso fad ist, nur noch den Ball hochzuhalten.

Einmal also noch gegen echte Gegner spielen, ehe eigentlich die einwöchige „Ära Wiedenbrück“ beginnen sollte. Dienstagabend (19.30 Uhr) im Pokal gegen den Klassenkameraden von nebenan und Samstag, weil’s hoffentlich so schön war, gleich noch einmal, dann in der Liga. Aber wer glaubt daran, dass die pflichtspielfreie Zeit nächste Woche endet?

Antwerpen schon mal nicht. „Die Stadt Ahlen war seit zweieinhalb Monaten nicht zur Pflege auf dem Platz, ich hab also so meine Zweifel“, muss sich der Trainer schon gewaltig zusammenreißen, um nicht die Ahlener Rathaustür einzutreten. „Die sollten mal langsam anfangen, ihre Pflichten zu erledigen, sonst wird das wieder nichts.“

Schwer genug ist es so schon. Wer wie RW Ahlen nicht unter Profibedingungen regenerieren kann, der wird es in den kommenden englischen Nachholwochen schwer haben gegen Teams wie Schalke oder Dortmund. „Wir haben Schüler, Studenten und Berufstätige, da ist die Doppelbelastung natürlich zu spüren“, sagt Antwerpen, der Alleinunterhalter unter gelangweilten Männern.

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